Als junge Königstochter war ihr kein Verehrer gut genug. Durch die Begegnung mit einem Einsiedler erkennt Katharina in Jesus ihre wahre Liebe. Als Kämpferin für den Glauben stirbt sie schlussendlich den Märtyrertod. Wie es dazu kam, zeigt unser Video.
Katharina lebte der Überlieferung nach im 3. Jahrhundert in Alexandrien. Als Tochter eines Königs umwarben sie viele Männer. Doch keiner schien ihr gut genug. Als ein Einsiedler Katharina sagte, dass kein anderer als Jesus Christus ihren Ansprüchen genügen würde, erkannte sie ihren Hochmut. Sie ließ sich taufen und in einer Vision wurde sie zur Verlobten Jesu. Als der römische Kaiser Maxentius die Christen in Alexandrien zwang, heidnischen Göttern zu opfern, stellte sie diesen zur Rede. Er lud die Gelehrten des Landes ein, um Katharina von ihrem Glauben abzubringen. Jedoch überzeugte Katharina sie und alle Gelehrten ließen sich taufen. Dafür wurde sie von Maxentius zu Tode gefoltert. Doch es geschieht ein Wunder: Aus ihren Wunden fließt kein Blut, sondern Milch.
Das Video stellt das Leben und die Legenden der heiligen Katharina von Alexandrien vor. Es macht deutlich, dass über ihre historische Person nur wenige gesicherte Informationen vorliegen, während zahlreiche Legenden ihre Verehrung geprägt haben. Der Überlieferung zufolge lebte Katharina im dritten Jahrhundert in Alexandria und galt als außergewöhnlich gebildete und selbstbewusste junge Frau. Nach ihrer Hinwendung zum christlichen Glauben verweigerte sie den heidnischen Opferkult und trat mutig dem römischen Kaiser entgegen. Das Video schildert ihre berühmte Auseinandersetzung mit Gelehrten und Philosophen, die sie in einem Streitgespräch überzeugt haben soll, sowie ihre Gefangenschaft und ihr Martyrium. Zudem werden die Legende des zerbrechenden Rades und die Überführung ihres Leichnams zum Sinai thematisiert. Das Medium vermittelt damit einen Einblick in die Entstehung von Heiligenlegenden und die Bedeutung Katharinas als Vorbild für Glaubensstärke, Bildung und Standhaftigkeit.