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 Heiligenportraits | Katholisch.de

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Wer war die heilige Elisabeth von Thüringen? Heiligenportrait

Veröffentlichung:18.11.2019

Elisabeth von Thüringen zählt zu den beliebtesten Heiligen. Als "Mutter der Armen" war Elisabeth für ihre Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe bekannt. Sie wurde nur 24 Jahre alt, prägte aber durch ihre barmherzige Lebensweise die folgenden Jahrhunderte. Die ungarische Königstochter Elisabeth soll viele Wunder vollbracht haben. Das größte Wunder war wohl ihre asketische Lebensführung. Schon vier Jahre nach ihrem Tod wurde die außergewöhnliche Frau 1235 heilig gesprochen. Doch warum?

Das Video stellt das Leben der heiligen Elisabeth von Thüringen vor, einer der bekanntesten Heiligen des Mittelalters. Es beschreibt ihren Lebensweg von ihrer Geburt als ungarische Königstochter über ihre Ehe mit dem Thüringer Landgrafen Ludwig bis hin zu ihrem außergewöhnlichen Engagement für arme, kranke und ausgegrenzte Menschen. Das Video verdeutlicht, dass Elisabeth trotz ihres Reichtums und ihrer privilegierten Stellung bewusst die Nähe zu Bedürftigen suchte und sich persönlich um deren Versorgung kümmerte. Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes verzichtete sie auf ihren Besitz und widmete ihr Leben vollständig dem Dienst an den Armen. Zudem wird die berühmte Legende des Rosenwunders erzählt, die bis heute eng mit ihrer Person verbunden ist. Das Medium vermittelt damit ein eindrucksvolles Bild christlicher Nächstenliebe und sozialer Verantwortung.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders zur Behandlung der Themen Heilige, Nächstenliebe, Diakonie und christliche Verantwortung. Lernende können anhand der Biografie Elisabeths untersuchen, wie religiöse Überzeugungen konkretes Handeln beeinflussen können. Das Video eröffnet vielfältige Gesprächsanlässe über soziale Ungleichheit, Armut, Hilfsbereitschaft und den verantwortungsvollen Umgang mit Besitz. Methodisch bietet sich zunächst die Erarbeitung zentraler Lebensstationen an, bevor die Beweggründe für Elisabeths Handeln näher analysiert werden. Besonders ergiebig ist die Frage, warum sie trotz ihres Wohlstandes ein Leben im Dienst anderer wählte. In Gruppenarbeiten können Lernende verschiedene Aspekte ihres Wirkens untersuchen, etwa ihren Einsatz für Kranke, ihre Unterstützung Bedürftiger oder ihre Entscheidung für ein einfaches Leben. Das Rosenwunder bietet zudem die Möglichkeit, über die Bedeutung von Legenden in der christlichen Tradition nachzudenken und zwischen historischer Überlieferung und religiöser Symbolik zu unterscheiden. Kreative Zugänge können durch Rollenspiele, Interviews mit Elisabeth von Thüringen oder das Verfassen eines Tagebucheintrags aus ihrer Perspektive gestaltet werden. Ebenso können Lernende aktuelle Formen sozialen Engagements recherchieren und mit Elisabeths Handeln vergleichen. In höheren Jahrgangsstufen eignet sich das Medium darüber hinaus für die Auseinandersetzung mit Fragen sozialer Gerechtigkeit, christlicher Ethik und der Verantwortung wohlhabender Menschen gegenüber Benachteiligten. Durch die Verbindung von Biografie, Ethik und Glaubenspraxis eröffnet das Video zahlreiche Möglichkeiten für einen lebensnahen und werteorientierten Religionsunterricht.

Hessen

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Primarstufe | Primarstufe 3/4

Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Biblische Botschaft (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Gott ruft Menschen in seinen Dienst

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