Matthias war eigentlich nur einer von vielen Jüngern Jesu. Dann aber wurde durch den Verrat von Judas ein Platz im Kreis der Apostel frei – und Matthias hatte Glück: Er wurde als Nachrücker ausgelost und bekehrte viele Menschen zum Christentum.
Matthias ist der einzige Apostel, der in Deutschland begraben liegt. Doch um seinen Tod ranken sich viele Spekulationen. Wurde er von einem Beil enthauptet? Oder vor Kannibalen gerettet und konnte in Frieden sterben? Noch heute pilgern viele Menschen nach Trier, um dem "Nachrücker"-Apostel ganz nah zu sein.
Das Video stellt Leben und Wirken des Apostels Matthias vor, der als Nachfolger des Judas Iskariot in den Kreis der zwölf Apostel aufgenommen wurde. Matthias stammte vermutlich aus Bethlehem und gehörte bereits früh zu den Anhängern Jesu. Er wird zu den siebzig Jüngern gezählt, die Jesus zur Verkündigung des Reiches Gottes aussandte. Nach der Himmelfahrt Jesu stand die junge Kirche vor der Aufgabe, den durch den Verrat des Judas frei gewordenen Platz im Apostelkreis neu zu besetzen. Durch ein Losverfahren fiel die Wahl auf Matthias, der damit zum zwölften Apostel wurde. Das Video schildert anschließend seine Missionsreisen und die verschiedenen Überlieferungen über sein Wirken und seinen Tod. Einige Traditionen berichten von seiner Tätigkeit in Äthiopien oder Judäa sowie von seinem Martyrium. Besonders hervorgehoben wird seine Bedeutung für die Verbreitung des christlichen Glaubens. Darüber hinaus wird erklärt, dass sich sein Grab heute in Trier befindet und seit Jahrhunderten ein bedeutendes Pilgerziel darstellt.