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 Heiligenportraits | Katholisch.de

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Antonius von Padua kurz erklärt – Heiligenportraits

Veröffentlichung:12.6.2020

Unter den Heiligen ist Antonius von Padua besonders herausragend. Der Franziskaner gehört zu den beliebtesten Heiligen. Am 13. Juni ist der Gedenktag des heiligen Antonius von Padua. Papst Leo XIII. sagte über ihn: "Antonius ist ein Heiliger für die ganze Welt". Der Franziskaner ist nicht nur der Heilige für verlorene Gegenstände, sondern tatsächlich für fast alles zuständig.

Das Video stellt das Leben des heiligen Antonius von Padua vor, der zu den bekanntesten und beliebtesten Heiligen der katholischen Kirche gehört. Antonius wurde als Fernando Martins de Bulhões in Lissabon geboren und trat zunächst den Augustiner Chorherren bei. Tief beeindruckt vom Martyrium mehrerer Franziskaner entschied er sich später, dem Franziskanerorden beizutreten und nahm den Namen Antonius an. Bei einem Generalkapitel seines Ordens begegnete er sogar Franz von Assisi. Bekannt wurde Antonius vor allem durch seine eindrucksvollen Predigten, die so viele Menschen anzogen, dass Kirchen oft nicht ausreichten und er auf öffentlichen Plätzen oder Wiesen sprechen musste. Um seine Person entstanden zahlreiche Legenden, darunter die bekannte Erzählung von den Fischen, die seiner Predigt zuhörten. Als Prediger, Lehrer und Seelsorger war Antonius an vielen Orten tätig. Die zahlreichen Reisen und Aufgaben erschöpften ihn jedoch, sodass er sich in seine letzten Lebensjahre zurückzog. Bereits elf Monate nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen. Bis heute wird Antonius besonders als Helfer beim Wiederfinden verlorener Gegenstände verehrt.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Beschäftigung mit Heiligen, Ordensgemeinschaften und christlicher Nachfolge. Die Lernenden können zunächst wichtige Lebensstationen des Antonius in einer Zeitleiste ordnen und seine Entwicklung vom Augustiner zum Franziskaner nachvollziehen. Besonders ergiebig ist die Frage, weshalb das Vorbild anderer Menschen das eigene Leben verändern kann. Die Begegnung mit dem Martyrium der Franziskaner und die Entscheidung des Antonius, einen neuen Lebensweg einzuschlagen, ermöglichen Gespräche über Berufung, Mut und persönliche Überzeugungen. Die Legende von den Fischen eignet sich hervorragend für symbolische Deutungen und kreative Unterrichtsformen. Die Lernenden können überlegen, welche Botschaft hinter solchen Legenden steckt und weshalb Menschen Geschichten erzählen, um die Bedeutung eines Heiligen hervorzuheben. Methodisch bieten sich Rolleninterviews, Standbilder, kreative Schreibaufgaben oder die Gestaltung eines Heiligenporträts an. Darüber hinaus eröffnet das Video Zugänge zur Geschichte der Bettelorden und zur franziskanischen Spiritualität. Die Lernenden können untersuchen, welche Bedeutung Armut, Bescheidenheit und Glaubwürdigkeit für Antonius hatten und wie diese Werte heute gelebt werden können. Die Tradition, Antonius bei verlorenen Gegenständen anzurufen, kann zudem als Ausgangspunkt dienen, um über Vertrauen, Hoffnung und religiöse Bräuche nachzudenken. Das Medium verbindet biografisches Lernen, Kirchengeschichte und ethische Fragestellungen und eignet sich daher besonders für einen lebensweltbezogenen Religionsunterricht.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Gott ruft Menschen in seinen Dienst

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