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Universität Freiburg

Universität Freiburg

Reisebilder

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtsstunde "Mein Platz an Bord" mit zwölf Seiten und zwei Materialien untersucht den eigenen Umgang mit positiven und negativen Assoziationen bezogen auf die Berufswahl. Dazu wird eine begründet ausgewählte Aufnahme einer Reiseerinnerung aus dem Material genutzt. Eine ausführliche Anwendungserklärung erleichtert die Nutzung. Aus einer Reihe dieser Übungen der Universität Freiburg kann ein Logbuch entstehen.

Das Medium „Reisebilder“ unterstützt Lernende dabei, ihre Gedanken, Gefühle und Erwartungen im Hinblick auf ihre persönliche Zukunft und berufliche Orientierung wahrzunehmen und zu reflektieren. Mithilfe einer Sammlung von Reisebildern sowie einer umfangreichen Wortliste mit unterschiedlichen Gefühlen und Stimmungen setzen sich die Lernenden zunächst mit belastenden und herausfordernden Aspekten ihrer Zukunft auseinander. Anschließend richten sie den Blick auf positive Erwartungen, Hoffnungen und Chancen. Die ausgewählten Bilder und Begriffe werden in Gesprächen erläutert, dokumentiert und miteinander verglichen. Das Material verbindet kreative Bildarbeit mit persönlicher Reflexion und eröffnet einen sensiblen Zugang zu Fragen nach Zukunft, Orientierung, Lebensweg und persönlicher Entwicklung.

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Der Einstieg gelingt durch das Notieren negativer Assoziationen zur eigenen Berufswahl. Im Material ist eine Seite mit Adjektiven dazu enthalten. In einem weiteren Schritt werden Impulsfragen vorgelesen. Dazu werden aus dem Material Bilder markiert, die zu den eigenen Assoziationen passen. Im nächsten Schritt wird die eigene Wahl in Partnerarbeit begründet und festgehalten. Dazu gehören z. B. Bilder einer Gruppe Haie und der Schriftzug eines Schiffbrüchigen am Strand. Orientierungslosigkeit zeigt z. B. ein Bild mit unendlichem Ozean ohne Land in Sicht.

Nun geschieht derselbe Prozess mit positiven Assoziationen. Die Ergebnissee zu positiven und negativen Assoziationen werden in einem weiteren Arbeitsmaterial in ein Art Steckbrief eingetragen. Die Bilder können ausgeschnitten und dazu geklebt werden. Abschließend wird in Kleingruppen überlegt, wie aus negativen positive Gefühle werden können.

Didaktisch eignet sich das Medium besonders für Unterrichtseinheiten zu Identität, Lebensgestaltung, Berufung, Zukunftsplanung, Hoffnung und Sinnsuche. Die Arbeit mit Bildern ermöglicht es den Lernenden, auch schwer formulierbare Gefühle und Gedanken auszudrücken. Bilder sprechen emotionale Ebenen an und eröffnen Zugänge, die durch rein sprachliche Methoden häufig nicht erreicht werden. Die Methode beginnt mit einer individuellen Reflexionsphase, in der die Lernenden belastende Gefühle und Unsicherheiten im Zusammenhang mit ihrer Zukunft wahrnehmen und passende Bilder sowie Begriffe auswählen. Diese erste Phase schafft Raum für die Auseinandersetzung mit Ängsten, Erwartungen und inneren Konflikten. In einer anschließenden Partnerarbeit erläutern die Lernenden ihre Auswahl und reflektieren die Bedeutung der gewählten Symbole. Danach erfolgt ein Perspektivwechsel hin zu positiven Zukunftsbildern. Die Lernenden wählen erneut Bilder und Begriffe aus, die Hoffnung, Zuversicht, Freude oder Motivation ausdrücken. Besonders wertvoll ist die abschließende Reflexionsaufgabe, bei der gemeinsam überlegt wird, welche Schritte notwendig sind, um von belastenden Vorstellungen zu positiven Zukunftsperspektiven zu gelangen. Im Religionsunterricht lassen sich diese Überlegungen mit biblischen Motiven von Aufbruch, Vertrauen, Hoffnung, Berufung und Lebensweg verbinden. Die Methode fördert Selbstreflexion, emotionale Ausdrucksfähigkeit, Gesprächskompetenz und die Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven. Gleichzeitig stärkt sie die Fähigkeit, eigene Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und konstruktiv zu bearbeiten. Durch die wertschätzende Gesprächskultur erfahren die Lernenden, dass Unsicherheiten und Hoffnungen Teil jedes Lebensweges sind und dass persönliche Entwicklung immer auch mit neuen Möglichkeiten verbunden ist.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Glücksbilder - Gesellschaft, Medien, Kultur

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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