Das Video „Jesus heilt einen von Geburt an blinden Mann“ erzählt von einer eindrucksvollen Wundererzählung aus dem Johannesevangelium. Jesus begegnet gemeinsam mit seinen Jüngern einem Mann, der seit seiner Geburt blind ist. Die Jünger gehen davon aus, dass die Blindheit eine Strafe für eine Schuld des Mannes oder seiner Eltern sein müsse. Jesus widerspricht dieser Vorstellung entschieden und erklärt, dass niemand an der Krankheit schuld sei. Stattdessen soll an diesem Menschen Gottes Wirken sichtbar werden. Jesus bezeichnet sich als „Licht der Welt“, bestreicht die Augen des Blinden mit einem Brei aus Erde und Speichel und schickt ihn zu einem Waschbecken. Nachdem der Mann seine Augen gewaschen hat, kann er sehen. Die Heilung löst großes Staunen aus und führt dazu, dass viele Menschen über Jesus und seine Vollmacht nachdenken. Die Geschichte verbindet die körperliche Heilung mit dem Motiv des Lichtes und der Erkenntnis Gottes.
Johannes 9,1-7
1 Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war. 2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren? (Lukas 13.2) 3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar würden an ihm. (Johannes 11.4) 4 Ich muß wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. (Jeremia 13.16) (Johannes 5.17) 5 Dieweil ich bin in der Welt, bin ich das Licht der Welt. (Johannes 8.12) (Johannes 12.35) 6 Da er solches gesagt, spützte er auf die Erde und machte einen Kot aus dem Speichel und schmierte den Kot auf des Blinden Augen (Markus 8.23) 7 und sprach zu ihm: Gehe hin zu dem Teich Siloah (das ist verdolmetscht: gesandt) und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend.
Luther 1912