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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Der gute Hirte

Veröffentlichung:11.12.2019

Das Kurzvideo „Der Gute Hirte“ veranschaulicht eine der bekanntesten Selbstbeschreibungen Jesu aus dem Johannesevangelium. Jesus bezeichnet sich als den guten Hirten, der seine Schafe kennt, sie beim Namen ruft und für sie sorgt. Die Schafe vertrauen ihm, weil sie seine Stimme erkennen. Im Gegensatz dazu stehen Diebe und Feinde, die den Menschen schaden wollen. Jesus beschreibt sich zugleich als die Tür zum Leben und als denjenigen, der gekommen ist, um Menschen zu retten und zu Gott zu führen. Besonders betont wird seine Bereitschaft, sein Leben für die Menschen hinzugeben. Darüber hinaus verdeutlicht das Video die universale Botschaft Jesu, der Menschen aus allen Ländern und Nationen zu einer Gemeinschaft mit Gott zusammenführen möchte.

Johannes 10,1-21

1 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer nicht zur Tür eingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. 2 Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. 3 Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus. 4 Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. 5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht. 6 Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte. 7 Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. 8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. 9 Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. (Johannes 14.6) 10 Ein Dieb kommt nur, daß er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen. 11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe. 12 Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. (Psalm 23.1) (Jesaja 40.11) (Hesekiel 34.11) (Johannes 15.13) (Hebräer 13.20) 13 Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht. 14 Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, (2. Timotheus 2.19) 15 wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. 16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden. (Johannes 11.52) (Apostelgeschichte 10.34-35) 17 Darum liebt mich mein Vater, daß ich mein Leben lasse, auf daß ich's wiedernehme. 18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater. (Johannes 5.26) 19 Da ward abermals eine Zwietracht unter den Juden über diese Worte. (Johannes 7.43) (Johannes 9.16) 20 Viele unter ihnen sprachen: Er hat den Teufel und ist unsinnig; was höret ihr ihm zu? (Markus 3.21) (Johannes 7.20) 21 Die andern sprachen: Das sind nicht Worte eines Besessenen; kann der Teufel auch der Blinden Augen auftun?

Luther 1912

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Das Medium eignet sich hervorragend für den Religionsunterricht, da es zentrale christologische Aussagen in einer anschaulichen und kindgerechten Bildsprache vermittelt. Die Darstellung des Hirten eröffnet einen lebensnahen Zugang zu den Themen Vertrauen, Orientierung, Schutz und Verantwortung. Im Unterricht kann zunächst an Erfahrungen der Lernenden angeknüpft werden: Wem vertrauen Menschen? Wer begleitet sie in schwierigen Situationen? Welche Personen geben Orientierung im Leben? Anschließend kann die Symbolik des Hirtenbildes erschlossen werden. Dabei bietet sich ein Vergleich zwischen den Aufgaben eines Hirten und den Aussagen Jesu an. In Gruppenarbeit können Lernende einzelne Aussagen des Videos untersuchen und deren Bedeutung für heutige Lebenssituationen diskutieren. Kreative Methoden wie das Gestalten eines Hirtenbildes, das Schreiben eines Tagebucheintrags aus der Perspektive eines Schafes oder das Entwickeln moderner Gleichnisse fördern eine vertiefte Auseinandersetzung. Ebenso eignet sich das Video für Rollenspiele, in denen Situationen von Vertrauen, Führung und Verantwortung dargestellt werden. In höheren Jahrgangsstufen kann die Aussage vom guten Hirten mit Fragen nach religiöser Identität, interkultureller Gemeinschaft und dem christlichen Verständnis von Erlösung verbunden werden. Die im Video angesprochene Sammlung von Menschen aus verschiedenen Nationen eröffnet zudem Möglichkeiten zur Behandlung von Themen wie Vielfalt, Inklusion und weltweite Kirche. Das Medium kann sowohl als motivierender Einstieg als auch als Impuls für Reflexionen über das eigene Gottesbild und die Bedeutung Jesu im christlichen Glauben eingesetzt werden.

Hessen

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Primarstufe | Primarstufe 1/2

Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 1/2).

Jesus Christus (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Jesus Christus (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.3 Jesus von Nazareth. Sein Reden und Handeln als Frohe Botschaft.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Biblische Botschaft (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Jesus Christus (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Biblische Botschaft (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Jesus Christus (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.3 Von einer besseren Welt erzählen: Das Reich Gottes.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Jesus redet vom Reich Gottes in Bildern

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