Das kurze Animationsvideo erzählt die Berufung und Aussendung der zwölf Apostel durch Jesus. Nachdem Jesus Zeit im Gebet verbracht hat, wählt er zwölf seiner engsten Begleiter aus und bezeichnet sie als Apostel, also als Gesandte und Botschafter seiner Botschaft. Zu ihnen gehören Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes, Philippus, Nathanael, Thomas, Matthäus, Jakobus, Thaddäus, Simon und Judas Iskariot. Jesus sendet sie jeweils zu zweit in die Städte und Dörfer Israels. Sie sollen den Menschen von Gottes Reich erzählen, Kranke heilen und den Menschen Hoffnung schenken. Dabei sollen sie ohne Geld, Vorräte oder zusätzliche Kleidung unterwegs sein und auf die Gastfreundschaft der Menschen vertrauen. Die Apostel führen ihren Auftrag aus und kehren später voller Freude zu Jesus zurück. Jesus erinnert sie jedoch daran, dass ihre größte Freude nicht in ihren Erfolgen liegt, sondern darin, dass sie zu Gott gehören und Anteil am ewigen Leben haben.
Lukas 9,1-9
1 Er forderte aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Teufel und daß sie Seuchen heilen konnten, (Lukas 10.1) 2 und sandte sie aus, zu predigen das Reich Gottes und zu heilen die Kranken. 3 Und sprach zu ihnen: Ihr sollt nichts mit euch nehmen auf den Weg, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld; es soll auch einer nicht zwei Röcke haben. 4 Und wo ihr in ein Haus geht, da bleibet, bis ihr von dannen zieht. 5 Und welche euch nicht aufnehmen, da gehet aus von derselben Stadt und schüttelt auch den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie. 6 Und sie gingen hinaus und durchzogen die Märkte, predigten das Evangelium und machten gesund an allen Enden. Herodes und Jesus 7 Es kam aber vor Herodes, den Vierfürsten, alles, was durch ihn geschah; und er ward betreten, dieweil von etlichen gesagt ward; Johannes ist von den Toten auferstanden; 8 von etlichen aber: Elia ist erschienen; von etlichen aber: Es ist der alten Propheten einer auferstanden. 9 Und Herodes sprach: Johannes, den habe ich enthauptet; wer ist aber dieser, von dem ich solches höre? und begehrte ihn zu sehen.
Luther 1912