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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Der verlorene Sohn

Veröffentlichung:11.1.2019

Das kurze Animationsvideo erzählt das bekannte Gleichnis vom verlorenen Sohn. Im Mittelpunkt stehen der Vater Stan und seine beiden Söhne Peter und Klaus. Der jüngere Sohn Klaus fordert seinen Erbteil bereits zu Lebzeiten seines Vaters ein und verlässt die Familie, um in einem fremden Land ein neues Leben zu beginnen. Zunächst genießt er seinen Wohlstand, gibt sein Geld für Luxus und Vergnügungen aus und führt ein sorgenfreies Leben. Doch schon bald ist sein Vermögen aufgebraucht. Eine Hungersnot verschärft seine Notlage, sodass er gezwungen ist, als Schweinehirt zu arbeiten. Dort erkennt er sein Scheitern und erinnert sich an das gute Leben im Haus seines Vaters. Er beschließt, zurückzukehren und seinen Vater um Vergebung zu bitten. Entgegen seiner Erwartungen empfängt ihn sein Vater voller Freude, schließt ihn in die Arme und richtet ein großes Fest aus. Der ältere Bruder Peter reagiert darauf mit Unverständnis und Ärger. Der Vater erklärt ihm jedoch, dass die Rückkehr des verlorenen Sohnes ein Grund zur Freude sei. Jesus erzählt dieses Gleichnis, um zu zeigen, wie groß Gottes Freude ist, wenn Menschen ihre Fehler erkennen, umkehren und zu ihm zurückfinden.

Lukas 15,11-32

11 Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut. 13 Und nicht lange darnach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. (Sprüche 29.3) 14 Da er nun all das Seine verzehrt hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbe ganze Land, und er fing an zu darben. 15 Und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. 16 Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm. (Sprüche 23.21) 17 Da schlug er in sich und sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir (Psalm 51.6) (Jeremia 3.12-13) 19 und bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! 20 Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn. 21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße. 22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, 23 und bringet ein gemästet Kalb her und schlachtet's; lasset uns essen und fröhlich sein! 24 denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein. (Epheser 2.5) 25 Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen; 26 und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre. 27 Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästet Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat. 28 Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. (Matthäus 20.15) 29 Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. 30 Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästet Kalb geschlachtet. 31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. 32 Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.

Luther 1912

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Das Video eignet sich in besonderer Weise für den Religionsunterricht in der Grundschule sowie in der Sekundarstufe I zur Behandlung zentraler Themen wie Vergebung, Umkehr, Barmherzigkeit, Neuanfang und Gottes Liebe. Die Geschichte gehört zu den bekanntesten Gleichnissen Jesu und eröffnet zahlreiche Zugänge für eine altersgerechte Auseinandersetzung. Als Einstieg kann die Lehrkraft Situationen sammeln, in denen Menschen Fehler gemacht haben und eine zweite Chance erhalten haben. Dadurch wird ein lebensweltlicher Bezug geschaffen. Nach dem Ansehen des Videos können die Lernenden die Gefühle und Motive der verschiedenen Figuren untersuchen. Dabei bietet sich eine differenzierte Betrachtung der Perspektiven von Klaus, Peter und Stan an. Die Lernenden können überlegen, warum Klaus das Elternhaus verlässt, wie sich seine Situation verändert und weshalb Peter die Reaktion seines Vaters als ungerecht empfindet. Besonders gewinnbringend sind Gespräche über die Bedeutung von Vergebung und darüber, ob Menschen immer eine zweite Chance erhalten sollten. Methodisch eignen sich Rollenspiele, Standbilder, Tagebucheinträge aus der Sicht der Figuren oder die Gestaltung eines Gefühlsbarometers für die verschiedenen Stationen der Geschichte. Auch die Symbolik des Gleichnisses kann erschlossen werden, indem die Lernenden den Vater als Bild für Gott deuten und über die Bedeutung von Umkehr im christlichen Glauben nachdenken. Das Video eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten, Themen wie familiäre Konflikte, Versöhnung, Schuld, Verantwortung und Neuanfänge zu behandeln. Dadurch wird die Botschaft Jesu für die Lebenswelt der Lernenden verständlich und erfahrbar.

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Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 1/2).

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8G.3 Die Botschaft vom Reich Gottes. Gleichnisse, Wundererzählungen.

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Biblische Botschaft (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

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Biblische Botschaft (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.3 Von einer besseren Welt erzählen: Das Reich Gottes.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Jesus redet vom Reich Gottes in Bildern

6.3 Von einer besseren Welt erzählen: Das Reich Gottes.

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