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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Eine Frau für Isaak

Veröffentlichung:9.3.2021

Das Video erzählt den letzten Abschnitt der Abrahamgeschichte und berichtet davon, wie für Isaak eine Ehefrau gefunden wird. Abraham beauftragt einen seiner Diener, in seine frühere Heimat zu reisen und dort eine passende Frau für seinen Sohn zu suchen. Am Brunnen bittet der Diener Gott um ein Zeichen, das ihm helfen soll, die richtige Frau zu erkennen. Als Rebekka erscheint und nicht nur ihm Wasser gibt, sondern auch seine Kamele versorgt, sieht der Diener darin die Antwort auf sein Gebet. Er wird von Rebekkas Familie gastfreundlich aufgenommen und schildert seinen Auftrag. Rebekka entscheidet sich schließlich, mit ihm zu reisen und Isaak zu heiraten. Das Video endet mit dem Tod Abrahams im hohen Alter und verweist auf seine bis heute große Bedeutung als Stammvater des Judentums, des Christentums und des Islams.

1. Mose 24

1 Abraham ward alt und wohl betagt, und der HERR hatte ihn gesegnet allenthalben. (1. Mose 12.2) (Psalm 112.2-3) 2 Und er sprach zu dem ältesten Knecht seines Hauses, der allen seinen Gütern vorstand: Lege deine Hand unter meine Hüfte 3 und schwöre mir bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und der Erde, daß du meinem Sohn kein Weib nehmest von den Töchtern der Kanaaniter, unter welchen ich wohne, (1. Mose 28.1) (2. Mose 34.16) 4 sondern daß du ziehst in mein Vaterland und zu meiner Freundschaft und nehmest meinem Sohn Isaak ein Weib. 5 Der Knecht sprach: Wie, wenn das Weib mir nicht wollte folgen in dies Land, soll ich dann deinen Sohn wiederbringen in jenes Land, daraus du gezogen bist?

6 Abraham sprach zu ihm: Davor hüte dich, daß du meinen Sohn nicht wieder dahin bringst. 7 Der HERR, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Hause genommen hat und von meiner Heimat, der mir geredet hat und mir auch geschworen hat und gesagt: Dies Land will ich deinem Samen geben, der wird seine Engel vor dir her senden, daß du meinem Sohn daselbst ein Weib nehmest. (1. Mose 12.1) (1. Mose 12.7) 8 So aber das Weib dir nicht folgen will, so bist du dieses Eides quitt. Allein bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin. 9 Da legte der Knecht seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwur ihm solches. 10 Also nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin und hatte mit sich allerlei Güter seines Herrn und machte sich auf und zog nach Mesopotamien zu der Stadt Nahors. (1. Mose 11.31) (1. Mose 27.43)

11 Da ließ er die Kamele sich lagern draußen vor der Stadt bei einem Wasserbrunnen, des Abends um die Zeit, wo die Weiber pflegten herauszugehen und Wasser zu schöpfen, 12 und sprach: HERR, du Gott meines Herrn Abraham, begegne mir heute und tue Barmherzigkeit an meinem Herrn Abraham! 13 Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und der Leute Töchter in dieser Stadt werden herauskommen, Wasser zu schöpfen. 14 Wenn nun eine Dirne kommt, zu der ich spreche: Neige deinen Krug, und laß mich trinken, und sie sprechen wird: Trinke, ich will deine Kamele auch tränken: das sei die, die du deinem Diener Isaak beschert hast, und daran werde ich erkennen, daß du Barmherzigkeit an meinem Herrn getan habest. 15 Und ehe er ausgeredet hatte, siehe, da kam heraus Rebekka, Bethuels Tochter, der ein Sohn der Milka war, welche Nahors, Abrahams Bruders, Weib war, und trug einen Krug auf ihrer Achsel. (1. Mose 22.23) 16 Und sie war eine sehr schöne Dirne von Angesicht, noch eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt. Die stieg hinab zum Brunnen und füllte den Krug und stieg herauf. 17 Da lief ihr der Knecht entgegen und sprach: Laß mich ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken.

18 Und sie sprach: Trinke, mein Herr! und eilend ließ sie den Krug hernieder auf ihre Hand und gab ihm zu trinken. 19 Und da sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Ich will deinen Kamelen auch schöpfen, bis sie alle getrunken haben. 20 Und eilte und goß den Krug aus in die Tränke und lief abermals zum Brunnen, zu schöpfen, und schöpfte allen seinen Kamelen. 21 Der Mann aber wunderte sich ihrer und schwieg still, bis er erkennete, ob der HERR zu seiner Reise Gnade gegeben hätte oder nicht.

22 Da nun die Kamele alle getrunken hatten, nahm er einen goldenen Reif, ein halbes Lot schwer, und zwei Armringe an ihre Hände, zehn Lot Goldes schwer, 23 und sprach: Wes Tochter bist du? das sage mir doch. Haben wir Raum in deines Vaters Hause, zu beherbergen? 24 Sie sprach zu ihm: Ich bin Bethuels Tochter, des Sohnes Milkas, den sie dem Nahor geboren hat, 25 und sagte weiter zu ihm: Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Raum genug, zu beherbergen. 26 Da neigte sich der Mann und betete den HERRN an 27 und sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Barmherzigkeit und seine Wahrheit nicht verlassen hat an meinem Herrn; denn der HERR hat mich den Weg geführt zum Hause des Bruders meines Herrn. 28 Und die Dirne lief und sagte solches alles an in ihrer Mutter Hause. 29 Und Rebekka hatte einen Bruder, der hieß Laban; und Laban lief zu dem Mann draußen bei dem Brunnen.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I, da es zentrale Themen wie Vertrauen auf Gott, Lebensentscheidungen, Berufung, Gastfreundschaft, Familie und Zukunftsgestaltung behandelt. Gleichzeitig bildet es einen gelungenen Abschluss der Abrahamgeschichte und ermöglicht den Lernenden, die Entwicklung Abrahams und seiner Familie zu überblicken. Vor dem Ansehen kann die Frage thematisiert werden, welche Kriterien Menschen bei wichtigen Entscheidungen heranziehen und ob sie dabei auf Zeichen, Erfahrungen oder Ratschläge vertrauen. Während des Sehens können die Lernenden darauf achten, welche Eigenschaften Rebekka zeigt und weshalb der Diener gerade in ihrem Verhalten ein Zeichen Gottes erkennt. Nach dem Ansehen bietet sich eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Figuren des Dieners, Rebekkas, Isaaks und Abrahams an. Besonders geeignet sind Rolleninterviews, Perspektivwechsel oder das Verfassen von Tagebucheinträgen aus der Sicht Rebekkas, die ihre Heimat verlässt und in eine unbekannte Zukunft aufbricht. Die Begegnung am Brunnen kann zudem symbolisch betrachtet werden, da Brunnen in biblischen Erzählungen häufig Orte der Begegnung, des Lebens und neuer Lebenswege darstellen. Das Video eröffnet außerdem Möglichkeiten für Gespräche über Vertrauen, Mut und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Im Anschluss kann die Bedeutung Abrahams für die drei monotheistischen Religionen erarbeitet werden. Dadurch eignet sich das Medium besonders für interreligiöses Lernen und für die Förderung eines Verständnisses gemeinsamer religiöser Wurzeln. Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten, Figurenanalysen, kreative Schreibaufgaben sowie die Erstellung eines Stammbaums oder einer Zeitleiste zur Abrahamgeschichte an. Das Video unterstützt die religiöse Bildung, die historische Orientierung sowie die Fähigkeit der Lernenden, biblische Geschichten mit eigenen Erfahrungen von Entscheidungen, Vertrauen und Zukunftsplanung in Verbindung zu bringen.

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Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 1/2).

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5.1 Unsere Anfänge: Väter und Mütter des Glaubens.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wie es angefangen hat – Abraham und Sara

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