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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Isaak und Ismael

Veröffentlichung:5.3.2021

Das Video erzählt einen weiteren Abschnitt der Abrahamgeschichte und schildert die Beziehung zwischen Isaak und Ismael. Nachdem Abraham und Sarah im hohen Alter den lange versprochenen Sohn Isaak bekommen haben, wächst dieser gemeinsam mit seinem Halbbruder Ismael auf. Ismael ist der Sohn Abrahams und Hagars, der Dienerin Sarahs. Als Sarah beobachtet, dass Ismael sich über Isaak lustig macht, fordert sie Abraham auf, Hagar und Ismael fortzuschicken. Abraham fällt diese Entscheidung schwer, da Ismael ebenfalls sein Sohn ist. Auf Gottes Zuspruch hin schickt er Hagar und Ismael jedoch fort. In der Wüste geraten beide in große Not, als ihr Wasser ausgeht. Hagar verzweifelt und fürchtet um ihr Leben und das ihres Sohnes. In dieser ausweglosen Situation erscheint ein Engel Gottes, macht ihr Mut und verspricht, dass Ismael zum Stammvater eines großen Volkes werden wird. Durch die Entdeckung eines Brunnens werden Hagar und Ismael gerettet und können ihren Weg fortsetzen.

1. Mose 16

1 Und der HERR suchte heim Sara, wie er geredet hatte, und tat mit ihr, wie er geredet hatte. (1. Mose 18.10) 2 Und Sara ward schwanger und gebar Abraham einen Sohn in seinem Alter um die Zeit, von der ihm Gott geredet hatte. (Hebräer 11.11) 3 Und Abraham hieß seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar, (1. Mose 17.19) 4 und beschnitt ihn am achten Tage, wie ihm Gott geboten hatte. (1. Mose 17.11-12) 5 Hundert Jahre war Abraham alt, da ihm sein Sohn Isaak geboren ward. (1. Mose 17.17) (Römer 4.19) 6 Und Sara sprach: Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen, (1. Mose 18.12) 7 und sprach: Wer durfte von Abraham sagen, daß Sara Kinder säuge? Denn ich habe ihm einen Sohn geboren in seinem Alter. 8 Und das Kind wuchs und ward entwöhnt; und Abraham machte ein großes Mahl am Tage, da Isaak entwöhnt ward. 9 Und Sara sah den Sohn Hagars, der Ägyptischen, den sie Abraham geboren hatte, daß er ein Spötter war, 10 und sprach zu Abraham: Treibe diese Magd aus mit ihrem Sohn; denn dieser Magd Sohn soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak. (Galater 4.30) 11 Das Wort gefiel Abraham sehr übel um seines Sohnes willen. 12 Aber Gott sprach zu ihm: Laß dir's nicht übel gefallen des Knaben und der Magd halben. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn in Isaak soll dir der Same genannt werden. (Römer 9.7-8) (Hebräer 11.18) 13 Auch will ich der Magd Sohn zum Volk machen, darum daß er deines Samens ist. (1. Mose 17.20) 14 Da stand Abraham des Morgens früh auf und nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser und legte es Hagar auf ihre Schulter und den Knaben mit und ließ sie von sich. Da zog sie hin und ging in der Wüste irre bei Beer-Seba. 15 Da nun das Wasser in dem Schlauch aus war, warf sie den Knaben unter einen Strauch 16 und ging hin und setzte sich gegenüber von fern, einen Bogenschuß weit; denn sie sprach: Ich kann nicht ansehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und hob ihre Stimme auf und weinte. 17 Da erhörte Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief vom Himmel der Hagar und sprach zu ihr: Was ist dir Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat erhört die Stimme des Knaben, da er liegt. 18 Steh auf, nimm den Knaben und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen. 19 Und Gott tat ihr die Augen auf, daß sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und tränkte den Knaben. 20 Und Gott war mit dem Knaben; der wuchs und wohnte in der Wüste und ward ein guter Schütze. 21 Und er wohnte in der Wüste Pharan, und seine Mutter nahm ihm ein Weib aus Ägyptenland. (1. Mose 16.3) 22 Zu der Zeit redete Abimelech und Phichol, sein Feldhauptmann, mit Abraham und sprach: Gott ist mit dir in allem, das du tust. (1. Mose 26.26) 23 So schwöre mir nun bei Gott, daß du mir und meinen Kindern und meinen Enkeln keine Untreue erzeigen wollest, sondern die Barmherzigkeit, die ich an dir getan habe, an mir auch tust und an dem Lande, darin du ein Fremdling bist. (1. Mose 20.15) 24 Da sprach Abraham: Ich will schwören. 25 Und Abraham setzte Abimelech zur Rede um des Wasserbrunnens willen, den Abimelechs Knechte hatten mit Gewalt genommen. (1. Mose 26.15) (1. Mose 26.18) 26 Da antwortete Abimelech: Ich habe es nicht gewußt, wer das getan hat; auch hast du mir's nicht angesagt; dazu habe ich's nicht gehört bis heute. 27 Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech; und sie machten beide einen Bund miteinander. 28 Und Abraham stellt sieben Lämmer besonders. 29 Da sprach Abimelech zu Abraham: Was sollen die sieben Lämmer, die du besonders gestellt hast? 30 Er antwortete: Sieben Lämmer sollst du von meiner Hand nehmen, daß sie mir zum Zeugnis seien, daß ich diesen Brunnen gegraben habe. 31 Daher heißt die Stätte Beer-Seba, weil sie beide miteinander da geschworen haben. (1. Mose 26.33) 32 Und also machten sie den Bund zu Beer-Seba. Da machten sich auf Abimelech und Phichol, sein Feldhauptmann, und zogen wieder in der Philister Land. 33 Abraham aber pflanzte Bäume zu Beer-Seba und predigte daselbst von dem Namen des HERRN, des ewigen Gottes. (1. Mose 12.8) (Jesaja 40.28) (Römer 16.26) 34 Und er war ein Fremdling in der Philister Lande eine lange Zeit.

Luther 1912

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I, da es zentrale Themen wie Familie, Konflikte, Ausgrenzung, Fürsorge, Hoffnung und Gottes Begleitung behandelt. Die Geschichte eröffnet den Lernenden einen emotionalen Zugang zu Fragen von Zugehörigkeit und Gerechtigkeit. Vor dem Ansehen kann ein Gespräch über Erfahrungen mit Streit, Eifersucht oder Benachteiligung innerhalb von Gruppen oder Familien angeregt werden. Während des Sehens können die Lernenden die Gefühle und Motive der einzelnen Figuren beobachten und notieren. Nach dem Ansehen bietet sich eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Perspektiven von Sarah, Abraham, Hagar, Isaak und Ismael an. Besonders geeignet sind Methoden wie Rolleninterviews, innere Monologe, Tagebucheinträge oder Standbilder, um die unterschiedlichen Sichtweisen sichtbar zu machen. Die Wüstenszene kann als Symbol für Krisen, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit erschlossen werden, während der Brunnen als Zeichen für Rettung, Hoffnung und neues Leben interpretiert werden kann. Darüber hinaus ermöglicht das Video Gespräche über Gottes Zuwendung zu Menschen, die ausgegrenzt, vergessen oder benachteiligt werden. Im interreligiösen Lernen bietet die Geschichte einen wichtigen Anknüpfungspunkt, da Ismael in der islamischen Tradition eine bedeutende Rolle spielt und als Vorfahr vieler arabischer Völker gilt. Dadurch können Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Judentum, Christentum und Islam thematisiert werden. Das Video fördert die Empathiefähigkeit, die ethische Urteilsbildung sowie die Reflexion über menschliche Konflikte und religiöse Hoffnungsbilder.

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Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 1/2).

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6G.3 Dem Gott, der befreit, trauen. Aufbruch, Weggeleit, Ankunft.

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Biblische Botschaft (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

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5.1 Unsere Anfänge: Väter und Mütter des Glaubens.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wie es angefangen hat – Abraham und Sara

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