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Bildung Digital

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Hildegard von Bingen

Frauenpower in der katholischen Kirche

Veröffentlichung:8.6.2022

In der Reihe „Frauenpower in der katholischen Kirche“ geht es um die Kraft der Frauen in der Bibel und der Kirchengeschichte.

Hildegard von Bingen, die Kirchenlehrerin gründet im 12. Jahrhundert das erste Frauenkloster und geht als bedeutende Wissenschaftlerin und Mystikerin in die Geschichte ein.

Das Video stellt das Leben und Wirken von Hildegard von Bingen dar und zeichnet dabei ein facettenreiches Bild einer außergewöhnlichen Frau des Mittelalters. Ausgehend von ihrer Kindheit als jüngstes Kind einer adligen Familie wird ihre frühe Bindung an das Klosterleben beschrieben, wo sie Bildung und Zugang zu Wissen erhält. Besonders hervorgehoben werden ihre Visionen, durch die sie Gott wahrnimmt, sowie ihre intensive Beschäftigung mit Natur, Heilkunde und Theologie. Im weiteren Verlauf wird ihre Rolle als Klosterleiterin und Gründerin eines eigenen Frauenklosters dargestellt, ebenso wie ihr mutiges Auftreten in einer von Männern dominierten Gesellschaft. Ihre Tätigkeit als Predigerin, Schriftstellerin und Naturkundige sowie ihre Anerkennung als Prophetin und später als Kirchenlehrerin verdeutlichen ihre herausragende Bedeutung. Das einleitende Zitat betont ihre zentrale Überzeugung, dass Gott in der Schöpfung erfahrbar ist.

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Für den Religionsunterricht eröffnet das Medium vielfältige didaktische Zugänge, da es biografisches Lernen mit theologischen, naturbezogenen und ethischen Fragestellungen verbindet. Ein geeigneter Einstieg kann über das Zitat erfolgen, indem Lernende überlegen, wo sie selbst Spuren von etwas Größerem in der Natur entdecken können. Anschließend kann die Biografie Hildegards in Abschnitten erarbeitet werden, etwa durch Gruppenarbeit, bei der unterschiedliche Lebensstationen untersucht und präsentiert werden. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von Religion und Natur, indem Lernende Pflanzen oder Naturphänomene beobachten und diese mit Hildegards Sichtweise in Beziehung setzen. Kreative Methoden wie das Schreiben eigener Visionstexte, das Gestalten von Naturbildern oder das Komponieren einfacher Klangexperimente im Sinne ihrer Musik eröffnen ganzheitliche Zugänge. Auch die Rolle von Frauen im Mittelalter kann thematisiert und mit heutigen Lebensrealitäten verglichen werden. Diskussionen über Mut, Selbstbestimmung und das Eintreten für eigene Überzeugungen fördern die ethische Reflexion. Differenzierung gelingt durch vielfältige Zugänge wie Lesen, Gestalten, Diskutieren und Präsentieren. Das Medium unterstützt so ein vernetztes Lernen, das Glauben, Naturerfahrung und persönliche Entwicklung miteinander verbindet.

Hessen

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Gemeinde und Kirche (Hessen | Primarstufe 3/4).

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5G.2a Ehrfurcht vor der Schöpfung. Verantwortung für die Natur und Schöpfungsglaube.

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Die Frage nach Gott (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

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