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Glaube & Gesellschaft im Gespräch | Universität Fribourg

Glaube & Gesellschaft im Gespräch | Universität Fribourg

Warum sind unsere Städte eigentlich so hässlich?

Veröffentlichung:17.2.2022

Das Video setzt sich mit der Bedeutung von Schönheit in einer zunehmend funktionalisierten und zweckorientierten Welt auseinander. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele moderne Städte, Gebäude und Lebensräume als unpersönlich, austauschbar und wenig inspirierend wahrgenommen werden. Anhand der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts werden Entwicklungen wie Funktionalismus, Industrialisierung und Rationalisierung nachgezeichnet, die das Verständnis von Schönheit grundlegend verändert haben. Dem wird die christliche Tradition gegenübergestellt, insbesondere das Denken des Kirchenvaters Augustinus von Hippo, der den Menschen als Wesen der Sehnsucht versteht. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Kunst des Malers Michael Triegel, dessen Werke die Frage nach Transzendenz, Glauben, Schönheit und Sinn aufgreifen. Das Video argumentiert, dass Schönheit nicht bloß dekorativer Luxus ist, sondern eine wichtige Dimension menschlicher Existenz darstellt, die auf tiefere Wirklichkeiten verweist und den Menschen für das Wahre, Gute und Göttliche öffnen kann.

Bauhaus und Utilitarismus bestimmen unsere Welt. Nach der Unordnung des Mittelalters die zum ersten Weltkrieg überging sollte alles funktional und geordnet werden, damit so etwas wie ein Weltkrieg unmöglich wird. Paradoxerweise ermöglichte die daraus entstehende Zentralisierung und ein übersteigerter Utilitarismus die Gleichschaltung und den zweiten Weltkrieg. Wenn der Mensch nur noch funktioniert, ist er dann noch Mensch? Was wird aus den Menschen die nicht funktionieren, z. b. durch Behinderung? Der industrielle Kapitalismus folgt diesem Denken. Massenware wird für und von Massenmenschen produziert. Die Not des kosten Sparens wird zur Tugend der Schlichtheit. Augustinus spricht von der Sehnsucht, die auch heute in einer entzauberten quadratischen Lebenswelt entsteht. Aus den Bruchstücken der Vergangenheit sollte eine neue Welt entstehen, wie zur Zeit des Augustinus die christliche Welt entstand. Die Vergangenheit auf den Müll zu werfen, entspricht auch nicht dem Utilitarismus. Das Christentum ist mehr, aber es ist auch in vielerlei Bereichen nützlich. Jesus liegt wie ein Schatten über der von der Immanenz verschlossenen Tür zum Glauben. Erwachsener Glauben macht das Leben erträglich und stillt die Sehnsucht, auch das ist ein Nutzen. Wenn wir die schönen Dinge wieder wertschätzen können bewahren wir uns davor die Welt für unsere Zwecke auszubeuten.


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Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.5 Jesus in Kunst und Kultur.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.3 Religionskritik – Bestreitung der Vernünftigkeit des Gottesglaubens.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 3. Die Darstellung Jesu Christi in Kunst und Literatur.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 2. Glückssuche und Sinngebung als Aufgabe und Ziel des Lebens.

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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