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Die 10 Gebote | mit Fulbert Steffensky

Die 10 Gebote | mit Fulbert Steffensky

Das Siebte Gebot | Das 10 Gebot

Veröffentlichung:10.12.2021

Dieses Video thematisiert das siebente Gebot "Du sollst nicht stehlen". Wir alle stehlen den Menschen im globalen Süden durch Ausbeutung. Eine Cd zu stehlen ist dagegen wohl bedeutungslos. Alle Menschen stehen im kulturellen gesellschaftlichen Zusammenhang, der vor ihnen entstanden ist. Diese Strukturen der strukturellen Gewalt sind die Erbsünde, die uns falschen Entscheidungen nahelegt und richtige Entscheidungen erschwert. Diese Vorgänge verdunkeln das Gewissen und dessen Entscheidung. Ein Fatalismus und Schicksal kann als Ausrede für mangelnde Handlung genutzt werden. Kirche ist nicht allein, in ihr können wir handeln. Nicht stehlen hei0t auch nicht zu kaufen woran das Blut von Menschen klebt. Gebote werden oft als Einschränkungen gesehen. Sie sind jedoch Schutz aller. Diese Gesellschaftsstrukturen, die andere ausbeuten, zerstören uns selbst, denn auch unsere Rechte werden mit Hinweis auf die Billigkeit anderer ausgehöhlt. Die internationale des Rechts und des Glücks ist notwendig gegen die Blutgier der Globalisten. Wenigstens ist Trost und Gerechtigkeit Programm in der Kirche, auch wenn die Umsetzung nicht leicht gelingt. Weltweit ist die Ausbeutung und das erlernen des Selbstverkaufs Programm.

Fulbert Steffensky zeigt, wieso die 10 Gebote heute noch aktuell und höchst politisch sind. Er liest aus seinem Buch "Die Zehn Gebote - Anweisungen für das Land der Freiheit" vor.

Das Video „Das siebte Gebot – Du sollst nicht stehlen“ erweitert die traditionelle Bedeutung des siebten Gebotes weit über den Diebstahl von Eigentum hinaus. Ausgangspunkt ist das Schicksal einer jungen Arbeiterin in Honduras, die unter menschenunwürdigen Bedingungen Kleidung für den Weltmarkt produziert. An diesem Beispiel verdeutlicht das Video, dass Ausbeutung, ungerechte Löhne und die Verletzung von Arbeitnehmerrechten ebenfalls Formen des Diebstahls darstellen können. Der Blick richtet sich auf globale Wirtschaftsstrukturen, Konsumverhalten und die Verantwortung von Unternehmen, Handel und Verbraucherinnen und Verbrauchern. Das Gebot wird als Schutz der Würde, der Rechte und der Lebensmöglichkeiten anderer Menschen verstanden. Gleichzeitig wird die Frage aufgeworfen, inwieweit Menschen durch ihre Kaufentscheidungen an ungerechten Strukturen beteiligt sind. Das Video verbindet damit biblische Ethik mit aktuellen Fragen der Globalisierung, wirtschaftlichen Gerechtigkeit und weltweiten Solidarität.

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Didaktisch eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zu den Zehn Geboten, zu sozialer Gerechtigkeit, Globalisierung, Konsumethik und christlicher Verantwortung in der Sekundarstufe I und II. Ein lebensweltlicher Zugang gelingt über die Frage, woher Kleidung, Smartphones oder andere Alltagsprodukte stammen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden. Die Lernenden können zunächst ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren und anschließend die im Video dargestellten Produktionsbedingungen analysieren. Besonders gewinnbringend ist die Erweiterung des Diebstahlbegriffs auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge. Die Lernenden erkennen, dass Diebstahl nicht nur die Wegnahme von Eigentum meint, sondern auch die Vorenthaltung gerechter Löhne, die Ausbeutung von Arbeitskräften oder die Missachtung grundlegender Menschenrechte umfassen kann. Das Video bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Behandlung der katholischen Soziallehre, der Menschenrechte und der Frage nach individueller sowie kollektiver Verantwortung. Im Unterricht können die Lernenden untersuchen, welche Handlungsmöglichkeiten Verbraucherinnen und Verbraucher besitzen und wie Boykott, Fair Trade oder nachhaltiger Konsum gesellschaftliche Veränderungen fördern können. Ebenso eröffnet das Medium Gespräche über globale Solidarität, Weltbürgertum und die Verantwortung gegenüber Menschen in anderen Teilen der Welt. Methodisch eignen sich Fallanalysen, Produktrecherchen, Rollenspiele, Debatten, Zukunftswerkstätten, Gruppenarbeit oder die Untersuchung von Lieferketten ausgewählter Produkte. Auch Projekte zu fairem Handel oder nachhaltigem Konsum können an das Video anschließen. Das Medium fördert ethische Urteilskompetenz, Perspektivwechsel, Empathie sowie die Fähigkeit, biblische Gebote auf komplexe gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragestellungen der Gegenwart anzuwenden.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.4 Arbeiten müssen – arbeiten dürfen. Herausforderung für die katholische Soziallehre.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 3. Gesellschaftlich-politische Verantwortung aus christlicher Motivation.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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