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Glaube & Gesellschaft im Gespräch | Universität Fribourg

Glaube & Gesellschaft im Gespräch | Universität Fribourg

Wie sieht die Zukunft der Kirche aus? (Furcht & Zittern 14)

Veröffentlichung:27.10.2022

Die Kirche ist im Wandel - gerade in der Landeskirche ist das offensichtlich. Doch wo hin entwickelt sie sich und wo hin soll sie sich entwickeln?

Die sechste Folge der zweiten Staffel von Furcht und Zittern beschäftigt sich mit der Frage, wie christliche Gemeinschaften ihre Identität entwickeln und welche Folgen dies für Zugehörigkeit, Abgrenzung und Ausgrenzung haben kann. Im Mittelpunkt stehen evangelikale Gemeinschaften, deren starke Betonung persönlicher Glaubensentscheidung, Bekehrung und Nachfolge einerseits intensive Gemeinschaftserfahrungen, Orientierung und gegenseitige Unterstützung ermöglicht, andererseits aber auch zu moralischem Druck, engen Grenzziehungen und exklusiven Identitätsvorstellungen führen kann. Das Video beleuchtet historische Entwicklungen von Täuferbewegungen, Pietismus, Methodismus und Evangelikalismus und diskutiert die Spannung zwischen Wahrheit und Offenheit, Verbindlichkeit und Freiheit sowie Gemeinschaft und Individualität. Die Gesprächspartner fragen danach, wie christliche Gemeinschaften ihre Mitte in Jesus Christus bewahren können, ohne andere Menschen auszugrenzen. Dabei werden Themen wie Orthodoxie, Glaubensbekenntnisse, Taufe, Sünde, Vergebung, Versöhnung, Ökumene und christliche Gemeinschaft ausführlich reflektiert. Das Video plädiert für eine Kirche, die ihre Identität aus dem Evangelium gewinnt, sich ihrer eigenen Begrenztheit bewusst bleibt und Menschen mit Offenheit, Demut und Liebe begegnet.

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Für den Religionsunterricht bietet das Medium vielfältige Möglichkeiten zur Bearbeitung zentraler Fragen von Kirche, Gemeinschaft und religiöser Identität. Lernende können zunächst eigene Erfahrungen mit Gruppen, Vereinen, Freundeskreisen oder religiösen Gemeinschaften reflektieren und untersuchen, welche Bedingungen Zugehörigkeit fördern oder erschweren. Besonders ergiebig ist die Frage, warum Gemeinschaften Grenzen benötigen und wann diese Grenzen in Ausgrenzung umschlagen. Methodisch eignet sich das Video für arbeitsteilige Gruppenarbeiten, in denen unterschiedliche Positionen zu Gemeinschaft, Freiheit, Wahrheit und Zugehörigkeit analysiert werden. Die Lernenden können untersuchen, welche positiven Funktionen starke Gemeinschaften erfüllen und welche Risiken mit sozialen Normen, Gruppendruck oder exklusiven Wahrheitsansprüchen verbunden sein können. Ebenso bietet sich ein Vergleich verschiedener Kirchenbilder an, etwa anhand neutestamentlicher Texte, der Reformation oder aktueller ökumenischer Entwicklungen. Die Aussagen über Vergebung, Versöhnung, Demut und den Umgang mit Fehlern ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit christlicher Ethik und Gemeinschaftskultur. Besonders gewinnbringend ist die Diskussion über die Frage, wie Gemeinschaften verbindlich sein können, ohne Menschen auszuschließen, und wie christliche Identität in einer pluralen Gesellschaft gestaltet werden kann. Das Video fördert die Fähigkeit der Lernenden, unterschiedliche Positionen wahrzunehmen, eigene Erfahrungen kritisch zu reflektieren und begründete Urteile über religiöse Gemeinschaften und ihre gesellschaftliche Bedeutung zu entwickeln. Darüber hinaus eignet sich das Medium hervorragend für Unterrichtseinheiten zu Kirche, Ökumene, Menschenwürde, Gemeinschaft, religiöser Vielfalt, Inklusion und christlicher Verantwortung.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.3 Kirche in der Welt von heute.

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 7. Zukunft der Glaubenden.

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