RU-digitalRU-digital-logo
Glaube & Gesellschaft im Gespräch | Universität Fribourg

Glaube & Gesellschaft im Gespräch | Universität Fribourg

Sind alle Evangelikalen gleich? (Furcht & Zittern 2)

Veröffentlichung:27.1.2022

Was ist das überhaupt: Evangelikalismus? Die Antwort darauf ist komplexer als gedacht. Jenseits von einfachen Stereotypisierungen schauen wir in dieser Folge etwas genauer hin und untersuchen das Phänomen der “evangelikalen Bewegung”, besonders im Blick auf ihre historischen, geistlichen und sozialen Quellen.

Die zweite Folge der Dokumentationsreihe Furcht und Zittern widmet sich der Frage, weshalb Evangelikale in der öffentlichen Wahrnehmung häufig mit Vorurteilen, Klischees und negativen Zuschreibungen verbunden werden. Das Video untersucht die Vielfalt evangelikaler Bewegungen und zeigt, dass sich hinter dem Begriff sehr unterschiedliche Frömmigkeitsformen, Gemeinschaften und theologische Positionen verbergen. Expertinnen und Experten aus Theologie, Religionssoziologie und Kirchengeschichte erläutern historische Entwicklungen, Definitionsversuche und zentrale Merkmale des Evangelikalismus. Dabei werden Themen wie Bekehrung, Bibelverständnis, Mission, Gemeinschaft, gesellschaftliche Wahrnehmung und globale Verbreitung aufgegriffen. Zugleich werden die Unterschiede zwischen Evangelikalismus, Fundamentalismus und anderen christlichen Strömungen herausgearbeitet. Die Folge lädt dazu ein, vorschnelle Urteile zu hinterfragen und religiöse Gruppen differenziert wahrzunehmen.

Products

Für den Religionsunterricht bietet das Medium zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Förderung religiöser Urteilsfähigkeit und zur Auseinandersetzung mit religiöser Vielfalt. Lernende können zunächst eigene Vorstellungen und Assoziationen zum Begriff Evangelikalismus sammeln und reflektieren. Anschließend bietet sich eine Analyse der im Video dargestellten Stereotype an. Dabei können die Lernenden untersuchen, wie gesellschaftliche Bilder von religiösen Gruppen entstehen und welche Rolle Medien, persönliche Erfahrungen und öffentliche Debatten dabei spielen. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen Fremdwahrnehmung und Selbstverständnis religiöser Gemeinschaften. Methodisch eignen sich Gruppenarbeiten zu verschiedenen Definitionsansätzen des Evangelikalismus, arbeitsteilige Expertengruppen zu historischen Entwicklungen oder die Erstellung von Schaubildern zu den unterschiedlichen Strömungen innerhalb evangelikaler Bewegungen. Darüber hinaus kann das Video genutzt werden, um grundlegende Fragen religiöser Identität, der Bedeutung von Gemeinschaft, des Verhältnisses von Religion und Gesellschaft sowie von Wahrheit und Toleranz zu diskutieren. Im Kontext des kompetenzorientierten Religionsunterrichts fördert das Medium die Fähigkeit, religiöse Positionen differenziert wahrzunehmen, Vorurteile kritisch zu reflektieren und eigene Urteile begründet zu formulieren. Ebenso bietet sich eine Verbindung zu Themen wie religiöser Pluralismus, Konfessionskunde, Fundamentalismus, Dekonstruktion von Glaubensüberzeugungen und Zukunftsperspektiven von Kirche an. Durch die internationale Perspektive des Videos können Lernende zudem erkennen, wie stark religiöse Bewegungen durch kulturelle, gesellschaftliche und politische Kontexte geprägt werden.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

E1.5 Gefährliche Religion?.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 5. Der Mensch und seine Religiosität.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 4. Zukunft und Aufgaben der Religionen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.