RU-digitalRU-digital-logo
SWR Plus

SWR Plus

Nina kämpft! Gegen Plastikmüll

Folge 1

Veröffentlichung:5.10.2022

Das Video porträtiert die zwölfjährige Aeshnina („Nina“) aus Indonesien, die sich gegen die Verschmutzung ihrer Heimat durch importierten Plastikmüll engagiert. In ihrer Region auf Java gelangen große Mengen von Abfällen aus Europa, Nordamerika und Australien ins Land. Nina dokumentiert die Auswirkungen dieser Müllimporte auf Mensch, Umwelt und Gesundheit. Sie sammelt Müllstücke aus verschiedenen Ländern für eine Ausstellung an ihrer Schule, recherchiert die Wege des Abfalls bis zu den Containerhäfen, untersucht Mikroplastik in Fischen und spricht mit Betroffenen vor Ort. Zugleich setzt sie sich öffentlich für Veränderungen ein, startet Petitionen und übergibt dem deutschen Botschafter einen Brief an die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Dokumentation zeigt eindrücklich, wie ein junges Mädchen Verantwortung übernimmt und sich mit Mut, Beharrlichkeit und Sachkenntnis für Umweltgerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft einsetzt.

Products

Für den Religionsunterricht bietet das Medium vielfältige Zugänge zu den Themen Schöpfungsverantwortung, globale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Konsumethik und gesellschaftliches Engagement. Besonders wertvoll ist die Perspektive eines Kindes, das die Folgen globaler Wirtschafts- und Konsumstrukturen unmittelbar erlebt. Dadurch wird sichtbar, dass Umweltprobleme nicht abstrakt bleiben, sondern konkrete Auswirkungen auf das Leben von Menschen haben. Methodisch eignet sich das Medium als Ausgangspunkt für die Frage, welche Verantwortung Menschen für die Folgen ihres Konsums tragen. Die Lernenden können zunächst eigene Erfahrungen mit Plastikverbrauch und Mülltrennung reflektieren und anschließend die globalen Zusammenhänge zwischen Produktion, Konsum und Entsorgung analysieren. Im theologischen Kontext eröffnet die Dokumentation Gespräche über die Bewahrung der Schöpfung und die Frage, was es bedeutet, die Erde als gemeinsames Haus aller Menschen zu verstehen. Besonders fruchtbar sind Verbindungen zur christlichen Sozialethik, zu Fragen der Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen sowie zu Konzepten globaler Solidarität. Die Lernenden können diskutieren, ob Umweltzerstörung auch eine Form von Ungerechtigkeit darstellt und welche Handlungsmöglichkeiten Einzelne besitzen. Darüber hinaus eignet sich das Medium hervorragend für projektorientierte Unterrichtsformen. Denkbar sind Müllanalysen im schulischen Umfeld, Recherchen zu globalen Liefer- und Entsorgungsketten, das Verfassen eigener Petitionen oder Briefe an politische Entscheidungsträger sowie die Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Müllvermeidung. Besonders inspirierend ist Ninas Überzeugung, dass auch Kinder und Jugendliche gesellschaftliche Veränderungen anstoßen können. Dadurch werden Selbstwirksamkeit, demokratische Teilhabe und Verantwortungsbewusstsein gefördert. Das Medium verbindet ökologische Bildung, ethische Reflexion und religiöse Orientierung in einer Weise, die Lernende zur aktiven Mitgestaltung ihrer Welt ermutigt.

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.2a Ehrfurcht vor der Schöpfung. Verantwortung für die Natur und Schöpfungsglaube.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.