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Brot für die Welt

Brot für die Welt

Hunger und Mangelernährung weltweit

Veröffentlichung:8.5.2021

Weltweit wird genügend Nahrung für alle hergestellt, dennoch leiden viele Menschen unter Mangelernährung und Hunger. Um das Verteilungsproblem zu lösen, gibt es klare Konzepte.

Das Medium „Hunger und Mangelernährung“ erklärt die weltweiten Ursachen von Hunger und macht deutlich, dass Hunger nicht durch fehlende Lebensmittel entsteht, sondern vor allem durch ungerechte Verteilung, Armut und Ausbeutung. Weltweit leidet jeder elfte Mensch an Hunger, besonders betroffen sind Menschen im Globalen Süden sowie Frauen und Mädchen. Das Medium zeigt, dass kleinbäuerliche Familien häufig unter schlechten Bedingungen arbeiten, kaum politische Mitbestimmung besitzen und zusätzlich stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Thematisiert werden außerdem Monokulturen, Verlust von Biodiversität, Mangelernährung sowie die Abhängigkeit von Agrarkonzernen und Banken. Gleichzeitig stellt das Medium konkrete Lösungsansätze vor. Dazu gehören faire Handelsabkommen, gerechte Löhne, politische Teilhabe, nachhaltige Landwirtschaft, Schutz von Saatgut sowie bewusster Konsum. Besonders hervorgehoben wird, dass eine Welt ohne Hunger möglich ist, wenn globale Verantwortung übernommen und gerechte Strukturen geschaffen werden.

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Für den Religionsunterricht bietet das Medium vielfältige didaktische und methodische Möglichkeiten. Die Lernenden setzen sich mit Fragen nach Gerechtigkeit, Menschenwürde, Solidarität und Verantwortung für die Schöpfung auseinander. Besonders geeignet ist das Medium für problemorientierten und handlungsorientierten Unterricht. Durch die Verbindung globaler Themen mit dem eigenen Alltag erkennen die Lernenden, wie eng Konsum, Ernährung und weltweite Ungleichheiten miteinander verbunden sind. Im Unterricht können Lebensmittel untersucht, Herkunftsländer analysiert und globale Lieferketten nachvollzogen werden. Besonders gewinnbringend sind Diskussionen über Fairen Handel, nachhaltige Landwirtschaft und verantwortungsbewussten Konsum. Perspektivwechsel ermöglichen es den Lernenden, die Lebenssituation kleinbäuerlicher Familien im Globalen Süden nachzuvollziehen und Empathie zu entwickeln. Methodisch eignen sich Gruppenarbeit, Stationenlernen, Weltkartenarbeit, Rollenspiele, Bildanalysen oder kreative Schreibaufgaben. Auch die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen können einbezogen werden. Im Religionsunterricht eröffnen sich zahlreiche Verbindungen zur christlichen Ethik. Themen wie Teilen, Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung lassen sich anhand konkreter Beispiele erschließen. Besonders geeignet sind auch Projekte zu fairem Konsum oder nachhaltiger Ernährung im Schulalltag. Das Medium fördert Globales Lernen, ethische Urteilsbildung und die Bereitschaft, Verantwortung für Mitmenschen und Umwelt zu übernehmen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.2 Darf man alles, was man kann? Fortschritt und menschliche Zukunft.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Weltweite Gerechtigkeit (Entwicklungsländer, Verschuldung)

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