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Brot für die Welt

Brot für die Welt

Kinderarbeit

Veröffentlichung:20.9.2022

Über 100 Millionen Kindern werden weltweit ihre Grundrechte verwehrt. Sie werden zu Opfern von Kinderarbeit, Gewalt und Menschenhandel. Obwohl die Weltbevölkerung nie reicher war als heute, müssen diese Kinder hart für ihr Überleben arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen. Das muss sich ändern!

Das Medium „Kinderarbeit“ erklärt die weltweite Problematik von Kinderarbeit und macht deutlich, unter welchen schwierigen Bedingungen viele Kinder leben und arbeiten müssen. Ausgangspunkt ist die Aussage, dass jedes Kind ein Recht auf Kindheit hat. Dennoch arbeiten weltweit mehr als 150 Millionen Kinder, viele davon unter gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen. Das Medium zeigt, dass Kinderarbeit häufig die Folge von extremer Armut, Hunger, Krieg, Vertreibung und fehlender sozialer Absicherung ist. Viele Kinder werden zur Arbeit gezwungen oder durch falsche Versprechen ausgebeutet. Thematisiert werden außerdem fehlender Arbeitsschutz, mangelnde Bildungschancen und die langfristigen Folgen von Kinderarbeit. Besonders eindrücklich wird dargestellt, dass viele Produkte des täglichen Konsums wie Schokolade oder Handys unter Beteiligung von Kinderarbeit hergestellt werden. Gleichzeitig zeigt das Medium internationale Bemühungen zur Bekämpfung von Kinderarbeit und verweist auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sowie Projekte von Hilfsorganisationen, die Kindern und Familien neue Zukunftsperspektiven eröffnen.

Products

Für den Religionsunterricht bietet das Medium vielfältige didaktische und methodische Möglichkeiten. Die Lernenden setzen sich intensiv mit Fragen nach Menschenwürde, Kinderrechten, Gerechtigkeit und globaler Verantwortung auseinander. Besonders geeignet ist das Medium für problemorientierten und handlungsorientierten Unterricht. Durch den Bezug zu alltäglichen Konsumgütern erkennen die Lernenden die Verbindung zwischen ihrem eigenen Leben und globalen Produktionsbedingungen. Im Unterricht können Produkte wie Schokolade, Kleidung oder Smartphones untersucht und Lieferketten analysiert werden. Besonders gewinnbringend sind Perspektivwechsel, bei denen sich die Lernenden in die Lebenssituation arbeitender Kinder hineinversetzen. Dadurch werden Empathie und ethische Urteilsbildung gefördert. Methodisch eignen sich Gruppenarbeit, Rollenspiele, Diskussionen, Bildanalysen, Stationenlernen oder kreative Schreibaufgaben wie Briefe oder Tagebucheinträge aus Sicht betroffener Kinder. Auch die Kinderrechte können anhand der UN Kinderrechtskonvention erarbeitet und mit der Lebenswirklichkeit vieler Kinder verglichen werden. Im Religionsunterricht ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu christlicher Ethik und theologischen Fragen nach Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Solidarität und Verantwortung für Schwächere. Besonders wichtig ist dabei ein sensibler Umgang mit belastenden Inhalten, damit Betroffenheit nicht in Überforderung umschlägt. Das Medium fördert Globales Lernen, Demokratiebildung und die Bereitschaft, sich für faire Arbeitsbedingungen und gerechtere Lebensverhältnisse einzusetzen.

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

G6.1 Mein Recht und das Recht der anderen. Gerechtigkeit und die neue Gerechtigkeit Jesu.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.1 Entscheidungen treffen: Gut und Böse.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Kinder in der einen Welt – Straßenkinder, Kindersoldaten, …

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