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Brot für die Welt

Brot für die Welt

Hundertfache Frucht

Erntedank feiern mit Kindern weltweit

Veröffentlichung:1.1.2022

Das Material zum Wortgottesdienst "Hundertfache Frucht" bietet auf sechzehn Seiten alle für den Gottesdienst notwendigen Elemente. Lieder, Lesungstexte, gestalterische Elemente in Form von drei Bastelbögen, Fürbitten und ein Schlusstext sind enthalten. Dabei werden die Symbole des Samenkorns, des Baums und des Wachsens verwendet. Die Geschichte des Kindes aus Afrika und eines Schmetterlings während der Trockenzeit wird dazu angeboten.

Das Material „Hundertfache Frucht – Erntedank feiern mit Kindern weltweit“ ist ein religionspädagogischer Entwurf für einen Familiengottesdienst zu Erntedank mit globaler Perspektive. Im Mittelpunkt steht das Gleichnis vom Sämann sowie die Geschichte des Jungen Chimwemwe aus Malawi, der gemeinsam mit seiner Familie durch Permakultur nachhaltige Landwirtschaft betreibt. Das Medium verbindet biblische Inhalte mit Fragen globaler Gerechtigkeit, Klimawandel, Ernährungssicherheit und Bewahrung der Schöpfung. Die Lernenden und Gottesdienstbesuchenden begegnen dabei dem Schmetterling Lilia, der die Geschichte erzählt und Einblicke in das Leben von Kindern in Malawi gibt. Das Material enthält liturgische Bausteine, Anspiele, Bodenbilder, Bastelvorlagen, Gebete, Liedvorschläge sowie kreative Aktionen rund um Samen, Wachstum und Erntedank. Besonders eindrücklich wird dargestellt, wie nachhaltiges Handeln Hoffnung schaffen und Gemeinschaft stärken kann.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für Familiengottesdienste, Religionsunterricht in der Grundschule und Orientierungsstufe sowie für Gemeindearbeit und Projekte im Bereich Globales Lernen. Die Lernenden setzen sich handlungsorientiert mit dem Gleichnis vom Sämann auseinander und reflektieren unterschiedliche Lebenssituationen anhand der verschiedenen Böden und Samenbilder. Durch die Verbindung mit der Lebenswirklichkeit von Kindern in Malawi wird eine globale Perspektive eröffnet, die Empathie und Solidarität fördert. Besonders geeignet ist die Arbeit mit Bodenbildern, Symbolen und Stationenlernen, da die Inhalte sinnlich und anschaulich erfahrbar werden. Die Lernenden legen Samen auf unterschiedliche Untergründe, gestalten Symbole für Wachstum und Hindernisse und übertragen die Bilder auf ihr eigenes Leben. Das Material fördert religiöse Sprachfähigkeit, ethische Reflexion und schöpfungsorientiertes Lernen. Die Verbindung von Bibeltext, globalem Lernen und Nachhaltigkeit eröffnet zahlreiche Gesprächsanlässe über Gerechtigkeit, Verantwortung und Zukunft. Kreative Methoden wie Bastelarbeiten, Bodenbilder, Rollenspiel, Erzähltheater, Musik und Gebet ermöglichen einen ganzheitlichen Zugang. Besonders gewinnbringend ist die anschließende Bastelaktion zu Samenkugeln, da die Lernenden selbst aktiv werden und das Thema Wachstum konkret erfahren können. Das Medium stärkt Gemeinschaftserfahrungen und eignet sich hervorragend für projektorientiertes Arbeiten im Religionsunterricht oder in der Gemeindepädagogik.

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