Der Einstieg gelingt über eine Bildanalyse zur Erstellung einer Definition von Gewalt. Diese wird in sechs Gruppen anhand von sechs Abbildungen zu verschiedenen Formen von Gewalt erfolgen. Impulsfragen dazu sind im Material enthalten. Sechs Gruppen Arbeitsmaterialien sind im PDF enthalten. In ein Auswertungsmaterial werden nach der Besprechung im Plenum drei Formen von Gewalt eingetragen. Die Form der Auswertung im Plenum wird im Unterrichtsentwurf angeleitet. Die Formen sind: direkte, personale Gewalt, strukturelle Gewalt und kulturelle Gewalt. Dazu werden Beispiele gesammelt. Das Material enthält eine Definition von Gewalt mit den drei genannten Unterformen.
Ein weiteren Schritt wird eine Gewalt Pyramide aus dem Material besprochen. Diese zeigt in einer Art Eisbergmodell in sichtbaren Anteil von Gewalt und die unsichtbaren Formen die kulturelle und strukturelle Gewalt. Hierdurch wird die Erweiterung und Differenzierung des Gewaltbegriffs gewährleistet. An dieser Stelle kann auch auf Mobbing und andere Formen von unsichtbarer Gewalt in Schule hingewiesen werden. Beispiele können gesammelt werden.
Im Plenum wird diskutiert warum das zeigen von Bildern mit Gewalttaten problematisch ist. Dazu kann auch ein mehrseitiger Auszug mit Paragraphen aus deutschen Gesetzen aus dem PDF hinzugezogen werden.
Der Einstieg in die zweite Unterrichtsstunde erfolgt durch eine Bildanalyse. Das als Link angegebene Bild zeigt gewalttätigen Widerstand von Zivilisten gegenüber nicht im Bild enthaltenen Polizeikräften.
Im Plenum werden Argumente für gute journalistische Fotos gesammelt. Solche Fotos sollten die eigene Meinungsbildung fördern. Dafür ist die Präsentation zentraler Fakten notwendig. Es sollte vermieden werden Partei für eine abgebildete Gruppe zu ergreifen. Durch ein solches Verhalten wird die Grenze zur Propaganda überschritten. Im nächsten Schritt wird in Gruppenarbeit eine Webrecherche anhand angegebener Links zum Thema Gewalt im Internet durchgeführt. Dabei werden sowohl Bilder als auch Texte und soziale Medien thematisiert. Die Links wurden geprüft und sind funktionstüchtig.
Die dritte Stunde reflektiert den eigenen Medienkonsum. In ihrem Einstieg werden persönliche Verhaltensweisen in den sozialen Medien gesammelt und reflektiert. Danach erfolgt eine Gruppenarbeit in der ein Fallbeispiel eines Bildes vom Mord an einer Journalistin diskutiert wird. Dazu wird beraten Sie mit einem solchen Bild umgegangen werden soll und ob es veröffentlicht oder gelöscht werden darf.
In einem weiteren Schritt wird die Anwendung von künstlicher Intelligenz zur Überwachung von sozialen Medien und deren Inhalten diskutiert. Ein Informationstext und Links erklären den Umgang von Facebook bei der Nutzung zum Löschen von Gewalt im Internet.
In einem abschließenden Schritt wird in Gruppenarbeit eine Checkliste zum teilen von Bildern und Videos in sozialen Medien entwickelt. Dazu kann mit angegebenen Links auch eine Webrecherche erfolgen.