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Leibniz Institut | Georg Eckert Institut | Zwischentöne

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Gewaltbilder im Internet

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Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtsreihe " Gewaltbilder im Internet" mit 44 Seiten und 11 Materialien Untersucht den Umgang mit Bildern die Gewalt zeigen durch Facebook und das persönliche Medienverhalten durch teilen in sozialen Medien. Der Begriff Gewalt wird dekonstruiert und definiert. Dabei wird der Gewaltbegriff als direkte Gewalt, kulturelle und strukturelle Gewalt differenziert. Kriterien zu Gewalt enthaltenden Bildern werden entwickelnd. Zur besseren Anwendung sind tabellarischer Unterrichtsverlauf beigefügt.

 Der Link download (komplettes Modul herunterladen) führt zum PDF.

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Der Einstieg gelingt über eine Bildanalyse zur Erstellung einer Definition von Gewalt. Diese wird in sechs Gruppen anhand von sechs Abbildungen zu verschiedenen Formen von Gewalt erfolgen. Impulsfragen dazu sind im Material enthalten. Sechs Gruppen Arbeitsmaterialien sind im PDF enthalten. In ein Auswertungsmaterial werden nach der Besprechung im Plenum drei Formen von Gewalt eingetragen. Die Form der Auswertung im Plenum wird im Unterrichtsentwurf angeleitet. Die Formen sind: direkte, personale Gewalt, strukturelle Gewalt und kulturelle Gewalt. Dazu werden Beispiele gesammelt. Das Material enthält eine Definition von Gewalt mit den drei genannten Unterformen.

Ein weiteren Schritt wird eine Gewalt Pyramide aus dem Material besprochen. Diese zeigt in einer Art Eisbergmodell in sichtbaren Anteil von Gewalt und die unsichtbaren Formen die kulturelle und strukturelle Gewalt. Hierdurch wird die Erweiterung und Differenzierung des Gewaltbegriffs gewährleistet. An dieser Stelle kann auch auf Mobbing und andere Formen von unsichtbarer Gewalt in Schule hingewiesen werden. Beispiele können gesammelt werden.

Im Plenum wird diskutiert warum das zeigen von Bildern mit Gewalttaten problematisch ist. Dazu kann auch ein mehrseitiger Auszug mit Paragraphen aus deutschen Gesetzen aus dem PDF hinzugezogen werden.

Der Einstieg in die zweite Unterrichtsstunde erfolgt durch eine Bildanalyse. Das als Link angegebene Bild zeigt gewalttätigen Widerstand von Zivilisten gegenüber nicht im Bild enthaltenen Polizeikräften.

Im Plenum werden Argumente für gute journalistische Fotos gesammelt. Solche Fotos sollten die eigene Meinungsbildung fördern. Dafür ist die Präsentation zentraler Fakten notwendig. Es sollte vermieden werden Partei für eine abgebildete Gruppe zu ergreifen. Durch ein solches Verhalten wird die Grenze zur Propaganda überschritten. Im nächsten Schritt wird in Gruppenarbeit eine Webrecherche anhand angegebener Links zum Thema Gewalt im Internet durchgeführt. Dabei werden sowohl Bilder als auch Texte und soziale Medien thematisiert. Die Links wurden geprüft und sind funktionstüchtig.

Die dritte Stunde reflektiert den eigenen Medienkonsum. In ihrem Einstieg werden persönliche Verhaltensweisen in den sozialen Medien gesammelt und reflektiert. Danach erfolgt eine Gruppenarbeit in der ein Fallbeispiel eines Bildes vom Mord an einer Journalistin diskutiert wird. Dazu wird beraten Sie mit einem solchen Bild umgegangen werden soll und ob es veröffentlicht oder gelöscht werden darf.

In einem weiteren Schritt wird die Anwendung von künstlicher Intelligenz zur Überwachung von sozialen Medien und deren Inhalten diskutiert. Ein Informationstext und Links erklären den Umgang von Facebook bei der Nutzung zum Löschen von Gewalt im Internet.

In einem abschließenden Schritt wird in Gruppenarbeit eine Checkliste zum teilen von Bildern und Videos in sozialen Medien entwickelt. Dazu kann mit angegebenen Links auch eine Webrecherche erfolgen.


Material:

M1: Arbeitsblatt (für 6 Gruppen) – Was ist Gewalt?

M2: Tabelle – Formen von Gewalt

M3: Hintergrundinformationen – Was ist Gewalt?

M4: Schaubild – Gewaltpyramide

M5: Hintergrundinformationen – Rechtliche Grundlagen in Deutschland

M6: Arbeitsblatt – Gewaltbilder

M7: Sachtext – Kann ein Bild gewalttätig sein?

M8: Arbeitsblatt – Bilder als Waffen

M9: Arbeitsblatt (Szenario 1 und 2) – Umgang mit Gewaltbildern in sozialen

Medien

M10: Hintergrundinformationen – Mensch oder KI: Wer soll Bilder löschen?

M11: Arbeitsblatt – Was kann ich tun?

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

Text, Bild

urheberrechtlich geschützt

24.8.2022

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Unterrichtseinheit

Menschen & Welt

Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren ,Kommunizieren und Kooperieren ,Produzieren und Präsentieren ,Analysieren und Reflektieren

mittel

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Keine passenden Medien gefunden

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