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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Kann Liebe von Dauer sein?

Veröffentlichung:28.8.2018

Allzu oft haben wir den Eindruck, dass Liebe kommt und Liebe wieder geht. Wie kann das gehen, dass Liebe sich im Leben dauerhaft bewähren und im Alltag behaupten kann? Liebe ist Arbeit.

Das Medium beschäftigt sich mit der Frage, wie Liebe dauerhaft gelingen und sich im Alltag bewähren kann. Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass Liebe oft mit starken Gefühlen verbunden wird, diese Gefühle jedoch nicht dauerhaft gleich intensiv bleiben. Das Medium macht deutlich, dass Liebe deshalb mehr sein muss als Verliebtheit oder romantische Emotionen. Im Mittelpunkt steht die Vorstellung, dass Liebe vor allem eine bewusste Entscheidung und ein Versprechen ist. Menschen entscheiden sich füreinander trotz Schwächen, Konflikten und alltäglichen Belastungen. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung von Vergebung und der Bereitschaft, immer wieder neu aufeinander zuzugehen. Das Medium beschreibt Liebe nicht als perfekten Zustand, sondern als Beziehung, die Arbeit, Geduld und gegenseitige Annahme braucht. Zugleich wird die Rolle Gottes betont. Gott erscheint als Quelle der Liebe und als Unterstützung für Beziehungen, damit Menschen ihre Erwartungen realistischer gestalten und den anderen nicht für das eigene Glück allein verantwortlich machen. Dadurch kann Liebe alltagstauglich, belastbar und dauerhaft werden.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenfelder Liebe, Beziehungen, Partnerschaft, Verantwortung und christliches Menschenbild. Die Fragen nach Liebe, Erwartungen und gelingenden Beziehungen besitzen eine hohe Lebensrelevanz für die Lernenden und eröffnen zahlreiche Anknüpfungspunkte zur eigenen Erfahrungswelt. Als Einstieg eignet sich eine Reflexionsfrage wie „Was ist eigentlich Liebe?“ oder „Warum scheitern Beziehungen manchmal?“. Ebenso können Vorstellungen von Liebe aus Filmen, sozialen Medien oder Musik kritisch betrachtet werden. Während der Arbeit mit dem Medium können die Unterschiede zwischen Verliebtheit, Gefühlen und tragfähiger Liebe herausgearbeitet werden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, warum Liebe Entscheidungen, Vergebung und Verantwortung braucht. Methodisch eignen sich Gesprächsrunden, Gruppenarbeiten oder kreative Schreibaufgaben, in denen die Lernenden eigene Vorstellungen von Liebe, Partnerschaft und Erwartungen reflektieren. Auch biblische Texte zur Liebe oder zum christlichen Verständnis von Beziehung eröffnen vertiefende religiöse Perspektiven. Das Medium bietet darüber hinaus Anlass, über Rollenbilder, unrealistische Erwartungen und die Bedeutung von Kommunikation nachzudenken. Besonders zentral ist die Erkenntnis, dass gelingende Beziehungen nicht von Perfektion leben, sondern von gegenseitiger Annahme, Vergebung und Vertrauen. Die Lernenden werden angeregt, ihre eigenen Vorstellungen von Liebe kritisch zu hinterfragen und sich mit der Bedeutung von Verantwortung und Verlässlichkeit in Beziehungen auseinanderzusetzen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Einander lieben und miteinander leben. Partnerschaft, Liebe, Treue.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.1 Beziehungen gestalten: Freundschaft – Liebe – Partnerschaft.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Partnerschaft und Liebe: wir bauen ein Beziehungshaus

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 2. Der Mensch und seine Mitmenschen.

11.1 / 4. Der Mensch als Mann und Frau.

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