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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Was ist die Allmacht Gottes?

Veröffentlichung:21.5.2019

Dieses Video thematisiert die Beziehung zwischen Gott und Mensch. Gott gibt von seiner Allmacht ab und schenkt dem Menschen den freien Willen. Gott wartet darauf, das wir uns auf ihn einlassen und in Beziehung mit ihm treten. Wir sollen Gott aus freiem Willen lieben. Überall auf der Welt erkennen wir viel Leid und Elend. Pastor Christian Olding wundert sich: Warum lässt Gott das Elend zu? Warum greift er nicht ein, wenn er allmächtig ist?

Das Medium beschäftigt sich mit der schwierigen Frage nach Gottes Allmacht angesichts von Leid, Unrecht und menschlicher Gewalt in der Welt. Ausgangspunkt ist die häufig gestellte Frage, warum Gott nicht einfach eingreift und das Böse beendet, wenn er doch allmächtig ist. Das Medium entwickelt darauf eine christliche Antwort, die Gottes Allmacht eng mit Liebe und Freiheit verbindet. Gott wird nicht als gewaltsamer Herrscher dargestellt, der Menschen zwingt, sondern als Gott, der dem Menschen Freiheit schenkt und dadurch bewusst auf Zwang verzichtet. Diese Freiheit macht echte Beziehung und Liebe überhaupt erst möglich. Anhand biblischer Bilder wie dem barmherzigen Vater oder dem Kreuz Jesu wird deutlich gemacht, dass Gott sogar Ohnmacht und Leid in Kauf nimmt, um Menschen in Freiheit begegnen zu können. Gottes Macht zeigt sich demnach nicht in Unterdrückung, sondern in Vertrauen, Liebe und Hingabe. Das Medium endet mit der Hoffnung, dass sich Gottes Liebe trotz aller Erfahrungen von Leid und Scheitern letztlich durchsetzen wird.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenfelder Gottesbilder, Theodizee, Freiheit, Leid und christliches Menschenbild. Die zentrale Frage nach Gottes Handeln angesichts von Leid gehört zu den grundlegenden religiösen und existenziellen Fragen vieler Lernender. Als Einstieg eignet sich eine offene Gesprächsfrage wie „Warum lässt Gott Leid zu?“ oder „Was bedeutet eigentlich Allmacht?“. Ebenso können aktuelle Beispiele von Leid, Ungerechtigkeit oder Naturkatastrophen aufgegriffen werden, um die Relevanz der Fragestellung deutlich zu machen. Während der Arbeit mit dem Medium können die unterschiedlichen Vorstellungen von Macht und Allmacht herausgearbeitet und kritisch reflektiert werden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Idee, dass Liebe Freiheit voraussetzt und deshalb auch die Möglichkeit des Scheiterns einschließt. Methodisch eignen sich Diskussionen, Partnergespräche oder philosophische Reflexionsaufgaben, in denen die Lernenden eigene Vorstellungen von Gott und Freiheit formulieren. Auch die Analyse biblischer Texte wie das Gleichnis vom barmherzigen Vater oder die Passion Jesu eröffnet vertiefende religiöse Perspektiven. Das Medium bietet darüber hinaus Anlass, über Verantwortung, menschliche Freiheit und den Umgang mit Leid nachzudenken. Besonders zentral ist die Frage, welche Art von Macht Menschen sich von Gott wünschen und welche Konsequenzen eine Liebe ohne Freiheit hätte. Die Lernenden werden angeregt, die Spannung zwischen Gottes Liebe, menschlicher Freiheit und der Realität des Leids differenziert zu reflektieren. Das Medium unterstützt damit die Fähigkeit der Lernenden, komplexe religiöse Fragen eigenständig zu durchdenken und unterschiedliche Gottesbilder kritisch zu erschließen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 1. Der Mensch als Geschöpf und „Schöpfer“.

11.1 / 3. Der Mensch und seine Verantwortung.

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

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