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3 sat | Scobel

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Wie fing alles an? Das sagt Hawking

Veröffentlichung:26.5.2022

Laut Physiker Stephen Hawking MUSS das Universum einen Anfang haben. Aber wann ist die Welt denn entstanden? Am 22. oder erst am 23. Oktober 4004 vor Christus? Eines steht fest, meint Gert Scobel: Die Zukunft ist der Anfang der Gegenwart, die jetzt und hier bereits begonnen hat. Um die Frage nach dem Ursprung von allem ranken sich Mythen und Theorien. Doch selbst wenn wir die Antwort wüssten – nur die wenigsten würden diese auch verstehen.

Das Medium setzt sich mit der Frage nach dem Ursprung des Universums auseinander und verbindet dabei naturwissenschaftliche, philosophische und religiöse Perspektiven. Ausgangspunkt ist Stephen Hawkings Auseinandersetzung mit der Frage, wie das Universum entstanden ist und welche Antworten moderne Physik, Kosmologie und Philosophie darauf geben können. Das Medium erläutert zentrale Konzepte wie den Urknall, die Relativitätstheorie, die Raumzeit Singularität, Quantenphysik sowie die Idee einer imaginären Zeit. Zugleich werden mythologische und religiöse Vorstellungen vom Anfang der Welt angesprochen und mit wissenschaftlichen Modellen verglichen. Dabei wird deutlich gemacht, dass viele Fragen nach Ursprung, Zeit, Wirklichkeit und Existenz bis heute nicht endgültig beantwortet werden können. Das Medium endet mit philosophischen Überlegungen zu sogenannten unentscheidbaren Fragen und regt dazu an, über die Grenzen menschlicher Erkenntnis nachzudenken.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe zwei sowie für fächerübergreifende Unterrichtseinheiten mit Philosophie oder Physik. Inhaltlich eröffnet es vielfältige Zugänge zu den Themen Schöpfung, Wissenschaft und Glaube, Weltentstehung, Erkenntnisgrenzen sowie Verhältnis von Religion und Naturwissenschaft. Lernende können sich mit unterschiedlichen Antworten auf die Frage nach dem Ursprung des Universums auseinandersetzen und erkennen, dass religiöse und naturwissenschaftliche Perspektiven unterschiedliche Zugänge zur Wirklichkeit darstellen. Methodisch bietet sich eine strukturierte Erarbeitung einzelner Themenabschnitte an, da das Medium komplexe physikalische und philosophische Inhalte enthält. Hilfreich sind Leitfragen, Begriffsklärungen sowie Visualisierungen zentraler Konzepte wie Urknall, Expansion des Universums oder Raum und Zeit. Besonders geeignet sind Gruppenarbeiten oder arbeitsteilige Lernformen, bei denen Lernende unterschiedliche Positionen aus Wissenschaft, Philosophie und Religion vergleichen und präsentieren. Ebenso sinnvoll ist eine Diskussion darüber, welche Fragen Wissenschaft beantworten kann und an welchen Punkten religiöse oder philosophische Deutungen relevant bleiben. Das Medium fördert die Fähigkeit zur Perspektivübernahme sowie die Bereitschaft, mit offenen und nicht eindeutig lösbaren Fragen umzugehen. Lehrkräfte sollten darauf achten, die naturwissenschaftlichen Inhalte altersgerecht zu vereinfachen und philosophische Aussagen gemeinsam mit den Lernenden schrittweise zu erschließen. Besonders gewinnbringend ist der Einsatz des Mediums bei Unterrichtsvorhaben zu Schöpfung und Evolution, Wissenschaft und Religion, Wahrheit und Erkenntnis oder Sinnfragen menschlicher Existenz. Das Medium unterstützt Lernende darin, über die Grenzen menschlichen Wissens nachzudenken und eigene Positionen reflektiert zu entwickeln.

Hessen

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E2.2 Schöpfung – ein biblischer Grundbegriff.

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Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

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