Das Jahr 496 n. Chr.: Die Taufe des Königs Chlodwig gilt als eine Geburtsstunde des christlichen Abendlandes.
Das Medium „Vom Unglück, ein Fall unter Fällen zu sein“ von Rudolf Taschner thematisiert die Bedeutung von Zufall, Wahrscheinlichkeit und Statistik für das menschliche Leben. Der Text verbindet mathematische Überlegungen mit philosophischen und theologischen Fragestellungen und zeigt, wie Menschen versuchen, Zufall und Schicksal zu deuten. Anhand anschaulicher Beispiele aus Glücksspiel, Medizin und Wahrscheinlichkeitsrechnung wird deutlich, dass statistische Berechnungen zwar allgemeine Aussagen über typische Ereignisse ermöglichen, der einzelne Mensch sich jedoch nie nur als „Fall unter Fällen“ erlebt. Gleichzeitig wird die Entwicklung vom religiösen Verständnis des Loses hin zum modernen Denken der Aufklärung dargestellt. Der Text regt dazu an, über Freiheit, Individualität, Vorsehung und die Grenzen wissenschaftlicher Berechenbarkeit nachzudenken.