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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Die fünf Phasen des Sterbens

Elisabeth Kübler-Ross

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Unterrichtsstunde "die fünf Phasen des Sterbens" mit drei Seiten zeig den Ablauf des Sterbens aus der Sterbensforschung auf. Dabei haben sich fünf Phasen herauskristallisiert. Die Phasen bestehen in: Realitätsverweigerung, Wut über die eigene Situation, Versuch den Tod hinaus zu zögern, Depressivität, Akzeptanz des Unvermeidlichen.

Das Medium „Elisabeth Kübler Ross. Die fünf Phasen des Sterbens“ stellt das bekannte Phasenmodell der Psychologin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler Ross vor. Beschrieben werden die fünf Phasen, die Sterbende im Umgang mit ihrer Situation durchlaufen können: Nichtwahrhabenwollen und Isolierung, Zorn, Verhandeln, Depression sowie Zustimmung. Das Material erläutert die emotionalen, psychischen und sozialen Reaktionen sterbender Menschen und macht deutlich, dass diese Phasen individuell unterschiedlich verlaufen und sich überschneiden können. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Begleitung Sterbender durch Angehörige und Pflegekräfte angesprochen. Das Medium eröffnet einen sensiblen Zugang zu Fragen von Sterben, Tod und menschlicher Begleitung in Grenzsituationen.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht, Ethikunterricht sowie für sozialwissenschaftliche oder pflegerische Bildungsbereiche in der Sekundarstufe. Aufgrund der existenziellen und emotionalen Thematik ist eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre besonders wichtig. Methodisch empfiehlt sich zunächst eine behutsame Einführung in das Thema Sterben und Tod, etwa durch Gesprächsimpulse oder persönliche Gedanken zum Umgang mit Abschied und Verlust. Anschließend können die Lernenden die einzelnen Sterbephasen arbeitsteilig erarbeiten und in einer Übersicht zusammenfassen. Besonders geeignet sind Gesprächsphasen über die Bedeutung von Begleitung, Mitgefühl und menschlicher Nähe in schwierigen Lebenssituationen. Die Lernenden können reflektieren, wie Angehörige oder Pflegekräfte sterbende Menschen unterstützen können und welche Bedeutung Hoffnung, Trost und Würde im Sterbeprozess besitzen. Kreative Methoden wie das Verfassen einfühlsamer Briefe, Rollenspiele oder die Gestaltung von Symbolbildern ermöglichen einen emotionalen Zugang zum Thema. Ebenso kann das Material genutzt werden, um über Sterbehilfe, Palliativmedizin oder gesellschaftliche Vorstellungen von Tod und Sterben nachzudenken. Das Medium unterstützt die Lernenden dabei, existenzielle Fragen des Menschseins sensibel wahrzunehmen und fördert Empathie, Reflexionsfähigkeit und ethisches Urteilen.

In einem ersten Schritt werden die fünf Phasen benannt und definiert. In einem weiteren Schritt werden Möglichkeiten zur Begleitung der Sterbenden in jedem einzelnen Schritt in Gruppenarbeit formuliert.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Wofür es sich zu leben lohnt.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Mit dem Tod leben – Sterbende begleiten

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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