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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Weihnachten. Zwischen Glut und Glanz

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Unterrichtsstunde "Weihnachten. Zwischen Glut und Glanz" mit drei Seiten thematisiert die Kommerzialisierung und die Entleerung der Weihnachtsbräuche. Dabei werden die Bräuche in die Kategorien Gesellschaft, privat und ganz persönlich unterteilt und auf ihre Bedeutung und Ziele untersucht.

Das Medium „Weihnachten. Zwischen Glut und Glanz“ setzt sich kritisch und zugleich differenziert mit der Bedeutung des Weihnachtsfestes in der heutigen Gesellschaft auseinander. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Tradition, Kommerzialisierung, kultureller Bedeutung und christlichem Ursprung von Weihnachten. Der Text beleuchtet die Sehnsucht vieler Menschen nach Ruhe, Zugehörigkeit und Gemeinschaft und reflektiert die Rolle von Ritualen und Festen auch für Menschen, die sich selbst nicht als religiös verstehen. Gleichzeitig wird die Bedeutung des christlichen Glaubens als innerer Kern des Weihnachtsfestes thematisiert. Ergänzende Aufgaben regen die Lernenden dazu an, ihre eigenen Erfahrungen und Vorstellungen von Weihnachten zu reflektieren und zwischen öffentlichen, privaten und persönlichen Dimensionen des Festes zu unterscheiden.






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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe und eröffnet vielfältige Zugänge zur Auseinandersetzung mit Weihnachten als religiösem und gesellschaftlichem Fest. Methodisch bietet sich zunächst ein gemeinsames Lesen einzelner Textabschnitte an, um zentrale Aussagen herauszuarbeiten. Die Lernenden können anschließend eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen von Weihnachten in Gesprächsrunden oder Schreibaufgaben reflektieren. Besonders geeignet sind Diskussionen über die Spannung zwischen Konsum, Tradition und religiöser Bedeutung des Festes. Die Aufgaben fördern die Fähigkeit, persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Entwicklungen in Beziehung zu setzen. Ebenso kann das Material genutzt werden, um den biblischen Hintergrund und die historische Entwicklung des Weihnachtsfestes zu erarbeiten. Die Unterscheidung zwischen öffentlichen, privaten und persönlichen Bereichen ermöglicht eine differenzierte Reflexion über religiöse Praxis und individuelle Bedeutung von Festen. Kreative Methoden wie Collagen, Mindmaps oder die Gestaltung eigener Weihnachtsrituale bieten zusätzliche handlungsorientierte Zugänge. Das Medium unterstützt die Lernenden dabei, kulturelle und religiöse Ausdrucksformen kritisch zu hinterfragen und gleichzeitig deren gesellschaftliche Bedeutung wertzuschätzen. Darüber hinaus fördert es die Fähigkeit, über Sinn, Gemeinschaft und Glauben im eigenen Leben nachzudenken.

In einem ersten Schritt werden Situationen der Zugehörigkeit in der Ruhe bezogen auch auf christliche Bräuche gesammelt. In einem weiteren Schritt werden diese Erlebnisse den drei Kategorien öffentlich, privat sowie eventuell intim zugeordnet. Öffentliche Bräuche wie z. B. der Weihnachtsmarkt bieten die Möglichkeit der Gemeinschaft. Das Feiern unter dem Weihnachtsbaum und gemeinsames Singen von Liedern in der Familie ist ein privater Brauch. Intim wäre vielleicht ein Gebet an Gott zum Dank für das vergangene Jahr.

Der nachfolgende Schritt untersucht die Unterschiede dieser drei Kategorien auch in der persönlichen Feier. Menschen feiern als Gemeinde oder Gemeinschaft, als Familie oder als einzelne Person.

Auf diesen Ebenen ereignet sich das Weihnachtsfest auf unterschiedliche Arten mit unterschiedlichen Zielen. Es wird zur Stärkung der Gemeinschaft und der Familie gefeiert. Wird auch gefeiert, um einen Rückblick auf das Jahr zu gewinnen und nach vorne zu schauen. Weihnachten wird gefeiert und zur Ruhe zu kommen und einmal abzuschalten.

In einem abschließenden Schritt wird das vollständig von Religion gelöste Weihnachtsfest thematisiert. Dabei wird die religiöse und historische Bedeutung des Festes noch einmal herausgestellt.

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