Die Anregung "Erziehung zum Töten" mit fünf Seiten thematisiert Techniken zur Reduzierung der Hemmschwelle mit dem Ziel leichter zu töten. Dazu werden Beispiele aus dem militärischen Training und Computerspielen herangezogen. Auch historische Bezüge zu den Kriegen des 20. Jahrhunderts sind enthalten.
Das Medium „Erziehung zum Töten“ setzt sich mit den psychologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Krieg und Gewalt auseinander. Grundlage ist ein Interview mit dem amerikanischen Psychologen und ehemaligen Offizier David Grossman, der über die natürliche Hemmschwelle des Menschen gegenüber dem Töten spricht und erläutert, wie militärisches Training diese Hemmungen gezielt abbauen kann. Dabei werden Themen wie Gewaltbereitschaft, Kriegserfahrungen, Traumatisierung von Soldaten, Gruppendruck sowie der Einfluss von Medien und Videospielen auf Gewaltverhalten behandelt. Das Material eröffnet einen kritischen Blick auf Krieg, militärische Ausbildung und die psychischen Folgen von Gewalt für Einzelne und Gesellschaft.