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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Erziehung zum Töten

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Anregung "Erziehung zum Töten" mit fünf Seiten thematisiert Techniken zur Reduzierung der Hemmschwelle mit dem Ziel leichter zu töten. Dazu werden Beispiele aus dem militärischen Training und Computerspielen herangezogen. Auch historische Bezüge zu den Kriegen des 20. Jahrhunderts sind enthalten.

Das Medium „Erziehung zum Töten“ setzt sich mit den psychologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Krieg und Gewalt auseinander. Grundlage ist ein Interview mit dem amerikanischen Psychologen und ehemaligen Offizier David Grossman, der über die natürliche Hemmschwelle des Menschen gegenüber dem Töten spricht und erläutert, wie militärisches Training diese Hemmungen gezielt abbauen kann. Dabei werden Themen wie Gewaltbereitschaft, Kriegserfahrungen, Traumatisierung von Soldaten, Gruppendruck sowie der Einfluss von Medien und Videospielen auf Gewaltverhalten behandelt. Das Material eröffnet einen kritischen Blick auf Krieg, militärische Ausbildung und die psychischen Folgen von Gewalt für Einzelne und Gesellschaft.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht, Ethikunterricht sowie für politische Bildung in der Sekundarstufe. Die Lernenden werden angeregt, sich kritisch mit Gewalt, Krieg und Menschenbildern auseinanderzusetzen. Aufgrund der anspruchsvollen und sensiblen Inhalte empfiehlt sich eine behutsame Einführung in das Thema. Methodisch bietet sich zunächst eine gemeinsame Texterschließung mit Markierungsaufgaben und Leitfragen an. Einzelne Aussagen des Interviews können arbeitsteilig analysiert und anschließend im Plenum diskutiert werden. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen wie Gewalt in Medien, Kriegserfahrungen oder Traumatisierungen. Die Lernenden können dabei eigene Einstellungen reflektieren und unterschiedliche Perspektiven kennenlernen. Diskussionsformen, Debatten oder strukturierte Pro und Contra Gespräche fördern die Urteilsfähigkeit und stärken die ethische Reflexion. Ebenso eignet sich das Material für die Auseinandersetzung mit christlichen Friedensvorstellungen und Fragen nach Verantwortung, Menschenwürde und Gewaltverzicht. Aufgrund der emotional belastenden Thematik sollte ausreichend Raum für Gespräche und persönliche Reaktionen gegeben werden. Das Medium unterstützt die Lernenden dabei, Mechanismen von Gewalt kritisch zu hinterfragen und Empathie für Betroffene von Krieg und Gewalt zu entwickeln.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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