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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Norbert von Xanten und die Augustinusregel

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Anregung "Norbert von Xanten und die Augustinerregel" mit sechs Seiten stell die Vita des Heiligen und die acht Paragrafen der Augustiner Regel aus den Quellentexten vor. Der Text kann in Gruppenarbeit erarbeitet werden. Dazu kann die Vita, die Entstehung des Prämonstratenserordens, und die Augustiner-Regel im Plakatform oder einer anderen Präsentationstechnik vorgestellt werden.

Das Medium „Norbert von Xanten und die Augustinerregel“ stellt das Leben und Wirken des heiligen Norbert von Xanten sowie die Grundlagen der Augustinerregel dar. Zunächst wird die Biografie Norberts beschrieben, seine Herkunft, seine religiöse Umkehr und die Gründung des Prämonstratenserordens. Dabei werden wichtige Stationen seines Lebens sowie sein Einsatz für Reformen in Kirche und Klosterleben erläutert. Anschließend werden zentrale Inhalte der Augustinerregel vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Armut, Demut, gegenseitige Achtung und das gemeinsame Leben im Glauben. Das Material verbindet historische Informationen mit religiösen und ethischen Fragestellungen und bietet zudem Bilder und Quellen zur Veranschaulichung.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe, da es historische, kirchengeschichtliche und ethische Inhalte miteinander verbindet. Die Lernenden können sich mit der Lebensgeschichte Norberts auseinandersetzen und dabei Fragen nach Umkehr, Berufung, Gemeinschaft und Verantwortung reflektieren. Methodisch bietet sich zunächst eine arbeitsteilige Gruppenarbeit an, in der einzelne Abschnitte des Lebens Norberts bearbeitet und anschließend vorgestellt werden. Ebenso kann die Augustinerregel mit heutigen Lebensformen verglichen werden. Dabei können die Lernenden diskutieren, welche Werte wie Gemeinschaftssinn, Solidarität oder Verzicht auch heute Bedeutung besitzen. Die Bilder des Materials ermöglichen zudem einen bildorientierten Zugang und fördern die Wahrnehmungs und Deutungskompetenz. Kreative Methoden wie das Verfassen eines Tagebucheintrags aus der Sicht Norberts, Rollenspiele zu Konflikten zwischen Kirche und Gesellschaft oder die Gestaltung moderner Lebensregeln fördern einen handlungsorientierten Unterricht. Darüber hinaus eignet sich das Medium zur Förderung historischer Urteilsfähigkeit und zur Vertiefung kirchengeschichtlicher Kenntnisse. Auch ein fächerübergreifender Einsatz mit Geschichte ist gut möglich.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4a Auseinandersetzung in der Kirche. Von der Reformation zur Ökumene.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.3 In Gemeinschaft leben: Das Volk Gottes.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wir machen eine Zeitreise ins Mittelalter!

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