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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Liebe ist ne seltsame Droge

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Unterrichtsstunde "Liebe ist ne seltsame Droge" mit zwei Seiten untersucht verschiedene Vorstellungen von Liebe. Dazu wird ein Gespräch zwischen drei Jugendlichen erarbeitet.

Das Materialblatt „Liebe ist eine seltsame Droge“ greift zentrale Fragen jugendlicher Beziehungserfahrungen auf und gestaltet diese in Form eines lebensnahen Dialogs zwischen drei Jugendlichen. Linda, Susanne und Andreas diskutieren auf dem Heimweg nach einem Clubbesuch über Liebe, Freundschaft, Sexualität, Erwartungen in Beziehungen und gesellschaftlichen Druck. Dabei treten unterschiedliche Vorstellungen über Nähe, Bindung, körperliche Zärtlichkeit und Geschlechterrollen hervor. Während einige Aussagen stereotype Erwartungen sichtbar machen, werden zugleich Unsicherheiten, Sehnsüchte und Konflikte deutlich, die viele Jugendliche in ihrer Entwicklung beschäftigen. Das Medium eröffnet damit einen authentischen Zugang zu Fragen nach Freiheit, Verantwortung, Selbstbestimmung und gelingenden Beziehungen.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenbereichen Liebe, Sexualität, Partnerschaft und Identitätsentwicklung. Durch die dialogische Form ermöglicht der Text einen unmittelbaren Zugang zur Lebenswelt der Lernenden und lädt zur Auseinandersetzung mit eigenen Einstellungen und Erfahrungen ein. Didaktisch empfiehlt sich zunächst eine Rollenverteilung beim Lesen des Gesprächs, damit unterschiedliche Perspektiven und Gefühle besser wahrgenommen werden können. Anschließend können die Argumente der einzelnen Figuren gesammelt, verglichen und hinsichtlich ihrer Überzeugungskraft reflektiert werden. Besonders gewinnbringend ist die Diskussion über gesellschaftliche Erwartungen an Jungen und Mädchen sowie über den Einfluss von Gruppendruck, Medien und Freundeskreis auf Beziehungen und Sexualität. Methodisch eignen sich Rollenspiele, Streitgespräche, Gruppenarbeit oder Schreibaufgaben aus der Perspektive einzelner Figuren. Ebenso können Lernende eigene Vorstellungen von Liebe, Vertrauen und Freiheit formulieren und mit den Aussagen des Textes vergleichen. Im religionspädagogischen Zusammenhang eröffnet das Medium Gespräche über Menschenwürde, Verantwortung, gegenseitigen Respekt und das christliche Verständnis von Liebe und Partnerschaft. Der Text fördert die Dialogfähigkeit, Selbstreflexion und die Fähigkeit, respektvoll mit unterschiedlichen Wertvorstellungen umzugehen.

In einem ersten Schritt werden Meinungen und Gründe der Partnerwahl aus dem Text gesammelt. Nachfolgend werden diese Gründe gewichtet und eine Priorisierung wird vorgenommen. Im abschließenden Schritt werden weibliche und männliche stereotype Vorstellungen von Liebe im Gespräch aufgefunden.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.1 Ein eigener Mensch werden. Entwicklung der Persönlichkeit.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.1 Beziehungen gestalten: Freundschaft – Liebe – Partnerschaft.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Sex sells – Medien, Markt und Menschenwürde

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 4. Der Mensch als Mann und Frau.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 2. Glückssuche und Sinngebung als Aufgabe und Ziel des Lebens.

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