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Christoph Thoma

Christoph Thoma

Götzendienst. Der Kult ums Geld

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Anregung "Götzendienst der Kult ums Geld" mit 5 Seiten untersucht die Beziehung zwischen Religion und Ökonomie. Dabei wird sowohl auf die aktuelle als auch auch auf die biblische Beziehung eingegangen.

Das Medium „Götzendienst. Der Kult ums Geld“ setzt sich kritisch mit der Bedeutung von Geld, Kapitalismus und wirtschaftlichem Denken auseinander. Ausgangspunkt ist die Frage, weshalb Geld in modernen Gesellschaften einen nahezu religiösen Stellenwert erhalten hat. Der Text zeigt historische und kulturelle Verbindungen zwischen Religion, Opferkult und ökonomischem Denken auf und beschreibt, wie Geld zunehmend zu einer Art Ersatzreligion geworden ist. Anhand philosophischer, theologischer und gesellschaftskritischer Überlegungen wird erläutert, wie Begriffe wie Schuld, Erlösung, Opfer oder Glauben sowohl in religiösen als auch in wirtschaftlichen Zusammenhängen vorkommen. Das Material hinterfragt den Glauben an den freien Markt sowie die Macht des Geldes und fordert eine kritische Auseinandersetzung mit Konsum, Kapitalismus und gesellschaftlichen Werten. Dabei wird deutlich, dass wirtschaftliches Handeln nicht nur materielle, sondern auch ethische und spirituelle Dimensionen besitzt.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe in den Themenbereichen Wirtschaftsethik, Kapitalismus, Werteorientierung und Religionskritik. Der Text eröffnet Lernenden die Möglichkeit, wirtschaftliche Prozesse nicht nur sachlich, sondern auch aus theologischer und ethischer Perspektive zu betrachten. Aufgrund der anspruchsvollen Sprache empfiehlt sich eine schrittweise Texterschließung mit arbeitsteiliger Gruppenarbeit oder der Methode des gelenkten Lesens. Einzelne Abschnitte können von Lernenden zusammengefasst und anschließend gemeinsam diskutiert werden. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, ob Geld in modernen Gesellschaften tatsächlich eine Art Ersatzreligion geworden ist. Dabei können Verbindungen zu biblischen Texten über Mammon, Gier, Besitz und Gerechtigkeit hergestellt werden. Ebenso bietet das Material zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Lebenswelt der Lernenden, etwa zu Konsumverhalten, Leistungsdruck, Werbung oder sozialer Ungleichheit. Die Lehrkraft sollte darauf achten, abstrakte wirtschaftliche und philosophische Begriffe verständlich aufzubereiten und durch aktuelle Beispiele aus Medien, Politik oder Alltag zu ergänzen. Methodisch eignen sich Diskussionen, Pro und Contra Debatten, Standpunktlinien oder kreative Schreibaufträge, in denen Lernende eigene Vorstellungen von Wohlstand, Glück und Lebenssinn reflektieren. Das Medium fördert insbesondere ethische Urteilskompetenz, gesellschaftliche Verantwortung und die Fähigkeit, wirtschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen. Gleichzeitig eröffnet es einen Zugang zur Frage, welche Rolle Religion und Werte in einer von Konsum und Leistung geprägten Gesellschaft spielen können.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Christ sein in der heutigen Arbeitswelt

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