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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Leben dürfen. Sterben müssen

Veröffentlichung:1.3.2022

Diese Anregung mit sieben Seiten und sieben Texten thematisiert den Umgang mit Tod und Sterben anhand von Beispieltexten. Diese Texte enthalten Anregungen von Platon und Hugo von Hofmannsthal. Die Texte haben unterschiedliche Länge und können in Gruppenarbeit vergeben werden.

Das Materialblatt „Leben dürfen – Sterben müssen“ beschäftigt sich mit der grundlegenden Frage nach Leben, Tod und der Hoffnung auf ewiges Leben. Aus philosophischer, theologischer und existenzieller Perspektive werden unterschiedliche Sichtweisen auf das Sterben vorgestellt. Das Medium greift dabei zentrale Fragen menschlicher Existenz auf: Wie kann ein erfülltes Leben gelingen angesichts der Gewissheit des Todes? Welche Bedeutung haben Angst, Hoffnung, Liebe und Sinn für das menschliche Leben? Anhand ausgewählter Texte von Platon, Johann von Tepl und Hugo von Hofmannsthal werden verschiedene Deutungen des Todes entfaltet. Der Tod erscheint dabei als Übergang zum eigentlichen Leben, als schmerzlicher Zerstörer menschlicher Beziehungen oder als Ausdruck eines ungelebten und sinnentleerten Daseins. Gleichzeitig eröffnet das Material Zugänge zur christlichen Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für einen existenziell orientierten Religionsunterricht in der Sekundarstufe, da es grundlegende Fragen menschlichen Lebens anspricht und Raum für persönliche Reflexion eröffnet. Die Lernenden werden dazu angeregt, über eigene Vorstellungen von Leben, Sterben, Glück, Angst und Hoffnung nachzudenken. Durch die philosophischen und literarischen Texte lernen sie unterschiedliche Deutungen des Todes kennen und setzen diese in Beziehung zu religiösen Vorstellungen sowie zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit. Methodisch bietet sich eine intensive Textarbeit an, bei der zentrale Aussagen markiert, interpretiert und diskutiert werden können. Ebenso eignen sich Gesprächskreise, Schreibgespräche, Standbilder, kreative Schreibaufgaben oder philosophische Gespräche, um die emotionalen und existenziellen Dimensionen des Themas zu erschließen. Besonders sinnvoll ist ein vergleichender Zugang, bei dem die verschiedenen Sichtweisen auf den Tod gegenübergestellt und bewertet werden. Die Lernenden können dabei eigene Positionen entwickeln und reflektieren, welche Vorstellungen von Leben und Tod Hoffnung, Trost oder Orientierung geben können. Im Religionsunterricht eröffnen sich zudem Anknüpfungspunkte zu christlichen Vorstellungen von Auferstehung, Erlösung und ewiger Gemeinschaft mit Gott. Das Material fördert insbesondere Reflexionsfähigkeit, Empathie, Sprachfähigkeit in Glaubensfragen sowie die Auseinandersetzung mit Sinn und Endlichkeit menschlichen Lebens. Aufgrund der anspruchsvollen Texte eignet sich das Medium besonders für vertiefende Unterrichtsgespräche, philosophische Unterrichtssequenzen oder projektorientierte Lernformen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.3 Ausblicke auf das Ende.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Leid wahrnehmen - Trennungserfahrungen
  • Auferstehung mitten im Leben

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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