Didaktisch eignet sich das Material besonders für den Einsatz in der Sekundarstufe I und II im Kontext von Karfreitag, Ostern, Auferstehungshoffnung und christlicher Eschatologie. Die Lernenden werden dazu angeregt, sich kritisch mit Glaubensaussagen auseinanderzusetzen und Argumentationskompetenz zu entwickeln. Durch die Gegenüberstellung skeptischer Positionen und biblischer Aussagen fördert das Material die Fähigkeit zur Reflexion über Glauben und Zweifel. Methodisch bietet sich zunächst ein gemeinsamer Einstieg über das Video oder ein Brainstorming zu Vorstellungen von Tod und Auferstehung an. Anschließend können die Lernenden arbeitsteilig die einzelnen Behauptungen analysieren und mit Hilfe der Evangelientexte widerlegen oder diskutieren. Die strukturierte Tabellenform erleichtert dabei die Sicherung der Ergebnisse. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von kognitiver Auseinandersetzung und persönlicher Reflexion. Die kreativen Aufgabenstellungen eröffnen emotionale und lebensweltliche Zugänge und ermöglichen eine differenzierte Bearbeitung entsprechend der Interessen und Fähigkeiten der Lernenden. Auch für kooperative Lernformen wie Gruppenarbeit, Lerntempoduett oder Gallery Walk eignet sich das Material sehr gut. Im Sinne einer performativen Religionsdidaktik können die entstandenen Produkte präsentiert und besprochen werden. Zudem bietet das Material zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche über Hoffnung, Trauer, Verlust und neues Leben im eigenen Alltag der Lernenden.
Der Einstieg gelingt über eine Videoanalyse. Das Video ist im dropdown Menü eingebettete Medien auf dieser Seite von ru-digital zu finden. In einem tabellarischen Material werden fünf Fragen zum Video beantwortet. Thema ist die entwicklung ener eigenen Meinung zu Jesu Auferstehung. Atheistische Perspektiven greifen eine Reihe Punkte der Überlieferung zur Auferstehung in der Bibel an. Von Haluzinationen der Jünger bis Diebstahl des Leichnahms bestehen Thesen dazu. Diese werden im Video untersucht.
Weitere mögliche Aufgabenstellung bestehen in einem Fotoauftrag zum thema Tod in Natur und Umwelt. Auch ein Text, eine Zeichnung oder ein Liedtext könnte dazu in Einzel oder Partnerarbeit entstehen.