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Amodo Philosophie

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Die goldene Regel

Veröffentlichung:2.5.2017

Dieses Video erklärt Vor- und Nachteile der goldenen Regel. Beispiele werden angegeben und Lösungen können dazu entwickelt werden.

Das Video führt in die Goldene Regel als grundlegendes ethisches Prinzip ein. Es erklärt die positive Formulierung „Handle so, wie du selbst behandelt werden möchtest“ sowie die negative Formulierung „Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu“. An alltagsnahen Beispielen wird gezeigt, warum die Goldene Regel in vielen Situationen hilfreich ist: Sie regt dazu an, vor dem Handeln nachzudenken, die Perspektive anderer Menschen einzunehmen, egoistisches Verhalten zu begrenzen und Konflikte zu vermeiden. Zugleich macht das Video deutlich, dass die Goldene Regel nicht in jeder Situation zuverlässig funktioniert. An Beispielen wie einem Richter, einem unpassenden Geschenk oder einer Warteschlange werden Grenzen dieses ethischen Prinzips sichtbar gemacht.

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Das Video eignet sich sehr gut für den Religions- und Ethikunterricht in der Sekundarstufe I und II, besonders zu den Themen Ethik, Nächstenliebe, Verantwortung, Gewissen, Perspektivwechsel und Weltreligionen. Didaktisch ist das Video besonders wertvoll, weil es zunächst ein scheinbar einfaches moralisches Prinzip vorstellt und anschließend dessen Grenzen problematisiert. Lernende können dadurch erkennen, dass ethisches Urteilen mehr verlangt als das Anwenden einer einfachen Regel. Methodisch bietet sich ein Einstieg über persönliche Alltagssituationen an: Die Lernenden sammeln Beispiele, in denen sie selbst nach der Goldenen Regel handeln würden. Nach der Sichtung des Videos können die positive und negative Formulierung verglichen und auf konkrete Fälle angewandt werden. Die drei Problemsituationen aus dem Video eignen sich besonders für Partnerarbeit, Gruppenarbeit oder ein Dilemma-Gespräch. Dabei können Lernende begründen, warum die Goldene Regel in bestimmten Fällen scheitert, etwa weil unterschiedliche Wünsche, Rollenpflichten oder Gerechtigkeitsfragen berücksichtigt werden müssen. Im Religionsunterricht kann das Medium außerdem mit biblischen Bezügen, etwa Mt 7,12, sowie mit vergleichbaren Formulierungen in anderen Religionen verbunden werden. So fördert das Video ethische Urteilsbildung, Empathie, Perspektivwechsel und die Einsicht, dass verantwortliches Handeln sowohl Regeln als auch situationsbezogene Reflexion braucht.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.1 Beziehungen gestalten: Freundschaft – Liebe – Partnerschaft.

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 2. Der Mensch und seine Mitmenschen.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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