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Christina Kreuzwieser

Welche Antworten gibt es auf die Theodizee-Frage? | Theologie live

Veröffentlichung:13.5.2021

Die Theodizee-Frage besitzt bis heute ungebrochene Aktualität. Christina Kreuzwieser, Dozentin für Alte Sprachen an der Katholisch-Theologischen Fakultät der JGU Mainz, geht dieser Frage nach und klärt dabei auch, wo und wie dabei Hiob ins Spiel kommt.

Das Medium widmet sich der sogenannten Theodizeefrage und setzt sich mit der grundlegenden Problematik auseinander, wie ein allmächtiger und zugleich guter Gott angesichts von Leid und Bösem gedacht werden kann. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Gottes Allmacht und Güte mit den Erfahrungen menschlichen Leidens vereinbar sind. Das Video erläutert verschiedene Denkansätze zur Theodizeefrage und zeigt zugleich die Grenzen rein theoretischer Antworten auf. Im Mittelpunkt steht dabei das biblische Buch Hiob: Die Leidensgeschichte Hiobs und die Gespräche mit seinen Freunden werden als Versuch dargestellt, Antworten auf menschliches Leid zu finden. Dabei wird deutlich, dass traditionelle Erklärungsmuster wie der Zusammenhang von Schuld und Strafe nicht ausreichen, um Leid zu erklären. Das Medium arbeitet heraus, dass die eigentliche Antwort des Buches Hiob weniger in rationalen Argumenten als vielmehr in einer existenziellen Gotteserfahrung liegt. Dadurch eröffnet das Video einen persönlichen und zugleich theologischen Zugang zu Fragen nach Leid, Glaube, Gottesbild und menschlicher Begrenztheit.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe II und kann im Rahmen von Theologie, Anthropologie oder Ethik eingesetzt werden. Die Theodizeefrage gehört zu den zentralen Herausforderungen religiösen Denkens und besitzt zugleich hohe existenzielle Relevanz für die Lebenswelt der Lernenden. Methodisch empfiehlt sich ein dialogischer Zugang, da das Thema nicht nur kognitiv, sondern auch emotional und persönlich bedeutsam ist. Nach einer gemeinsamen Sichtung einzelner Sequenzen können die Lernenden zunächst eigene Vorstellungen von Leid, Gerechtigkeit und Gottesbildern formulieren. Anschließend bietet sich eine intensive Arbeit am Buch Hiob an, etwa durch Rollenarbeit, Standbilder oder Dialoganalysen zwischen Hiob und seinen Freunden. Besonders gewinnbringend ist die Gegenüberstellung theoretischer Erklärungsversuche mit existenziellen Erfahrungen von Trost, Sprachlosigkeit und Gottesferne. Das Medium eignet sich hervorragend für Diskussionen über die Grenzen menschlicher Erkenntnis sowie über die Frage, ob Religion Leid erklären oder eher begleiten kann. Sensibel moderierte Gesprächsphasen sind dabei wichtig, da persönliche Erfahrungen von Verlust oder Krisen berührt werden können. Darüber hinaus eröffnet das Video Möglichkeiten zur philosophischen Reflexion über Freiheit, Verantwortung und die Grenzen rationaler Antworten. Die Lernenden werden angeregt, traditionelle Glaubensvorstellungen kritisch zu hinterfragen und zugleich wahrzunehmen, dass religiöse Texte Räume für Fragen und Zweifel eröffnen können. Kreative Methoden wie Gebete, Tagebucheinträge aus Sicht Hiobs oder symbolische Darstellungen von Leid und Hoffnung ermöglichen zusätzlich subjektorientierte Zugänge. Das Medium fördert theologisches Denken, Empathie und die Fähigkeit, mit offenen Fragen und Ambivalenzen umzugehen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.4 Theodizeefrage – ist der Glaube an einen allmächtigen und gütigen Gott (noch) möglich?.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 3. Das Leid und die Frage nach Gott.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 1. Sterben und Tod, Erlösung und Auferstehung.

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