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Theologie live

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Was motiviert uns zu Nachhaltigkeit?

Veröffentlichung:12.10.2021

Was motiviert uns zu Nachhaltigkeit und was hat das mit Zukunftsverantwortung zu tun? Gerhard Kruip, Professor für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der JGU Mainz, stellt in diesem Video den Zusammenhang zwischen Gesellschaft, Umwelt und Gerechtigkeit dar.

Das Medium behandelt die Frage, wie aus Ideen Ideologien und schließlich extremistische Weltbilder entstehen können. Am Beispiel von Verschwörungsmythen wird erläutert, wie solche Erzählungen funktionieren, welche gesellschaftlichen und religiösen Mechanismen sie nutzen und weshalb sie für Radikalisierung, Antisemitismus und Ausgrenzung anfällig machen. Der Vortrag zeigt anhand konkreter Beispiele wie Reichsbürgerbewegung, „Great Reset“-Erzählungen oder extremistischen Ideologien Gemeinsamkeiten verschiedener Verschwörungserzählungen auf. Dabei wird deutlich, dass sowohl religiös motivierter Extremismus als auch rechtsextreme Bewegungen ähnliche Denkstrukturen verwenden. Gleichzeitig stellt das Medium Möglichkeiten vor, wie offene, demokratische und dialogfähige Narrative entwickelt werden können, die Vielfalt, Streitkultur, Beheimatung und Versöhnung fördern. Das Video verbindet gesellschaftspolitische Analyse mit religionspädagogischen Perspektiven und regt dazu an, kritisch über Wahrheit, Gemeinschaft, Angst und Manipulation nachzudenken.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht, Ethikunterricht oder politische Bildung in der Sekundarstufe II und kann hervorragend im Kontext von Medienbildung, Extremismusprävention und interreligiösem Lernen eingesetzt werden. Aufgrund der hohen Aktualität und Lebensweltrelevanz bietet das Video einen motivierenden Zugang zur kritischen Auseinandersetzung mit Verschwörungserzählungen und populistischen Ideologien. Methodisch empfiehlt sich zunächst eine gemeinsame Sichtung einzelner Videoabschnitte mit anschließender strukturierter Analyse. Die Lernenden können dabei typische Merkmale von Verschwörungsmythen herausarbeiten und mit demokratischen oder religiösen Grundwerten vergleichen. Besonders geeignet sind Gruppenarbeiten zu den im Video genannten „fünf Grundhaltungen“ extremistischer Weltbilder sowie den „fünf Elementen offener Narrative“. Durch Diskussionen, Fallanalysen oder digitale Rechercheaufträge können die Lernenden untersuchen, wie soziale Medien, Ängste oder Zugehörigkeitsgefühle zur Verbreitung extremistischer Denkweisen beitragen. Gleichzeitig eröffnet das Medium die Möglichkeit, über Verantwortung in digitalen Räumen, über Manipulation durch Medien sowie über den Zusammenhang von Religion und gesellschaftlichem Zusammenhalt nachzudenken. Der Bezug auf Antisemitismus und religiösen Extremismus erfordert eine sensible und reflektierte Moderation durch die Lehrkraft. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung mit Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Vielfalt in einer pluralen Gesellschaft. Kreative Methoden wie das Entwickeln eigener „offener Narrative“, Podcasts oder Plakatkampagnen gegen Verschwörungsdenken fördern die aktive Auseinandersetzung und stärken demokratische Kompetenzen. Das Medium unterstützt die Lernenden dabei, Ambiguität auszuhalten, unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen und manipulative Vereinfachungen kritisch zu hinterfragen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.2 Sendung und Auftrag der Kirche.

Q4.3 Kirche in der Welt von heute.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 1. Der Mensch als Geschöpf und „Schöpfer“.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 4. Schöpfungsauftrag und ökologische Verantwortung.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 6. Diakonie als christliches Zeichen für die Zukunft.

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