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Latiniculus

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Christologie - 18. Die Auseinandersetzungen nach Chalcedon

Dyotheletismus gegen Monotheletismus

Veröffentlichung:21.12.2015

Die Christologie ist die Lehre vom Christus bzw. seit Jesus die Lehre von Jesus als dem Christus. Gerade nach Tod und Auferstehung Jesu stellte sich die Frage, wer denn dieser Jesus von Nazareth gewesen war. Nur ein Mensch? Oder gar Gott? Oder sogar beides? Und wenn er beides war, wie sollte man sich das vorstellen?

Die ersten Jahrhunderte der Geschichte des Christentums sind von diesen Fragen geprägt und in dieser Videoreihe will ich die christologischen Entwicklungen der Alten Kirche, d. h. der Antike, nachzeichnen.

Das Video behandelt die letzten christologischen Auseinandersetzungen der Alten Kirche nach dem Konzil von Chalkedon. Im Mittelpunkt stehen die Konflikte zwischen den Anhängern der Zwei Naturen Lehre und den Vertretern des Monophysitismus beziehungsweise Monotheletismus. Das Medium erklärt die Ausbreitung des Monophysitismus besonders im Osten des Römischen Reiches sowie die theologischen und politischen Bemühungen, diese Gruppen wieder in die Kirche einzugliedern. Vorgestellt werden unter anderem die Positionen von Severus von Antiochien, Leontios von Jerusalem und Maximus Confessor. Besonders ausführlich wird die Frage behandelt, ob Jesus Christus einen oder zwei Willen besaß. Abschließend wird erklärt, wie das dritte Drittes Konzil von Konstantinopel den Monotheletismus verwarf und damit die altkirchliche Entwicklung der Christologie zu einem Abschluss brachte.

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Das Vdieo eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der gymnasialen Oberstufe sowie für Unterrichtseinheiten zur Alten Kirche, Dogmengeschichte und Christologie. Die Lernenden erhalten einen vertieften Einblick in die theologischen Debatten der Spätantike und erkennen, wie eng theologische, politische und kirchliche Entwicklungen miteinander verbunden waren. Für den Unterricht empfiehlt sich eine vorbereitende Wiederholung der bisherigen christologischen Modelle und Konzilien, damit die Lernenden die Hintergründe des Monotheletismus besser verstehen können. Das Video kann abschnittsweise eingesetzt und durch Zeitstrahlen, Schaubilder oder tabellarische Übersichten ergänzt werden. Besonders sinnvoll ist eine gemeinsame Erarbeitung der Begriffe Monophysitismus und Monotheletismus sowie eine Gegenüberstellung der unterschiedlichen Positionen zur Willensfrage Jesu. Methodisch eignen sich Gruppenarbeiten, in denen die Lernenden einzelne Theologen und ihre Argumentationen analysieren und präsentieren. Ebenso kann eine Diskussion darüber angeregt werden, warum die Frage nach dem Willen Jesu für die christliche Erlösungslehre von zentraler Bedeutung war. Das Medium fördert theologisches Urteilsvermögen, historisches Verständnis und die Fähigkeit, komplexe religiöse Fragestellungen differenziert zu analysieren. Durch die Verbindung von Kirchengeschichte, Konziliengeschichte und Glaubenslehre eignet sich das Video zudem gut zur Vorbereitung auf Klausuren oder Prüfungen im Bereich Christologie und Dogmengeschichte.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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