RU-digitalRU-digital-logo
Latiniculus

Latiniculus

Christologie - 17. Das Konzil von Chalcedon 451 (Dyophysitismus)

Veröffentlichung:21.12.2015

Die Christologie ist die Lehre vom Christus bzw. seit Jesus die Lehre von Jesus als dem Christus. Gerade nach Tod und Auferstehung Jesu stellte sich die Frage, wer denn dieser Jesus von Nazareth gewesen war. Nur ein Mensch? Oder gar Gott? Oder sogar beides? Und wenn er beides war, wie sollte man sich das vorstellen?

Die ersten Jahrhunderte der Geschichte des Christentums sind von diesen Fragen geprägt und in dieser Videoreihe will ich die christologischen Entwicklungen der Alten Kirche, d. h. der Antike, nachzeichnen.

Das Video behandelt das Konzil von Chalkedon und die dort entwickelte christologische Lehrformel. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die göttliche und menschliche Natur Jesu Christi verstanden werden können. Das Medium erklärt die theologischen Konflikte zwischen den antiochenischen, alexandrinischen und monophysitischen Positionen und zeigt, wie das Konzil versuchte, einen verbindlichen Kompromiss zu formulieren. Besonders ausführlich wird die sogenannte chalkedonensische Formel erläutert, nach der Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch ist und beide Naturen unvermischt, unverändert, ungetrennt und ungeteilt bestehen bleiben. Zudem wird erklärt, gegen welche theologischen Positionen sich diese Aussagen richteten und weshalb diese Lehrformel für die weitere Entwicklung der christlichen Theologie von grundlegender Bedeutung wurde.

Products

Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der gymnasialen Oberstufe sowie für Unterrichtseinheiten zur Alten Kirche, Christologie und Dogmengeschichte. Die Lernenden erhalten einen vertieften Einblick in die theologischen Auseinandersetzungen des 5. Jahrhunderts und lernen die Bedeutung kirchlicher Konzilien für die Entwicklung christlicher Glaubenslehren kennen. Für den Unterricht empfiehlt sich zunächst eine Wiederholung der zuvor behandelten christologischen Modelle, damit die Lernenden die Hintergründe des Konzils besser verstehen können. Das Video kann abschnittsweise angesehen und durch Schaubilder oder strukturierende Übersichten ergänzt werden. Besonders sinnvoll ist eine gemeinsame Analyse der chalkedonensischen Lehrformel, bei der die vier zentralen Adverbien genauer untersucht werden. Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten an, in denen die Lernenden einzelne Formulierungen der Lehrformel interpretieren und den jeweiligen theologischen Streitfragen zuordnen. Ebenso kann eine Diskussion darüber angeregt werden, warum sprachliche Präzision in theologischen Fragen eine zentrale Rolle spielte. Das Medium fördert historisches Lernen, theologisches Urteilsvermögen und die Fähigkeit, komplexe religiöse Fragestellungen differenziert zu analysieren. Durch die Verbindung von Kirchengeschichte, Theologie und Konziliengeschichte eignet sich das Video zudem gut zur Vorbereitung auf Klausuren oder Prüfungen im Bereich Christologie und Dogmengeschichte.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.