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Bistum Regensburg

Bistum Regensburg

Christen und gesellschaftliche Verantwortung

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtsreihe "Christen und gesellschaftliche Verantwortung" reflektiert auf zwölf Seiten mit zwölf Materialien die Verantwortung der Wirtschaft und der Besitzenden. Die Aktualität der Krise des Arbeitsmarktes bleibt gegeben. Dabei wird ein biblischer Bezug zur Schöpfung und zur katholischen Soziallehre verwendet.

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Der Einstieg gelingt über ein Impulszitat zum Menschen als Urheber, Mittelpunkt und Ziel aller Wirtschaft. Der Impuls wird in einer Karikatur reflektiert, die das genaue Gegenteil davon und die jetzige brutale Realität der Arbeit darstellt. Der erste Schritt stellt die Realität anhand eines Informationstextes dar. Begründungen für die weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen werden erarbeitet. Dabei wird auch die Akzeptanz der Verhältnisse durch die Arbeitnehmer erfasst. Dies kann in Form einer Mindmap geschehen, die im Material als antizipierte Variante vorliegt. Der nächste Schritt thematisiert die theologische Begründung für die Sozialgebundenheit von Eigentum. Dadurch wird grenzenlose Ausbeutung der von Gott durch den Schöpfungsakt geschenkten Ressourcen durch wenige verurteilt. Besitz bringt Verantwortung mit sich. Dazu wird in Gruppenarbeit ein Diagramm angelegt und als Tafelbild entworfen. Das antizipierte Ergebnis ist enthalten. Es kann je nach Lerngruppe Sinn machen dieses Diagramm vorzugeben und lediglich Begriffe einsetzen zu lassen. Fragestellungen zum Material werden beantwortet und schlagen die Brücke zu den fünf Sozialprinzipen der katholischen Soziallehre. Dies sind biblisch fundiert in einem Material enthalten und können mit oder ohne Aufteilung über die gängigen Sozialformen erarbeitet und präsentiert werden. Der nächste Schritt hinterfragt die Beziehungen zwischen „Erster“ und „Dritter Welt“ im Rahmen der Globalisierung. Dies gelingt anhand einer Karikatur, in der ein Weißer Mensch in einen schwarzen Menschen verwandelt wird. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Annahme, dass schwarze sich gegenseitig nicht ausbeuten würden. Zudem würde die Empathie gestärkt, wenn alle Menschen die gleiche Hautfarbe hätten, da klassische Feindbilder nicht mehr funktionieren. Diese Annahmen können ebenfalls hinterfragt werden. Der nächste Schritt hinterfragt die Moral der Wirtschaft, die eine negative globale Gesellschaftsstruktur möglich gemacht hat. Dabei werden christliche Unternehmerideale herausgestellt. Diese Ideale erweisen sich als geschäftsfördernd und nicht als Belastung der Bilanz. Die Auswertung des Textes geschieht über eine Tabelle, die im Material enthalten ist.

Material:

M1 Impuls-Zitat Pastoralkonstitution des 2. Vatikanischen Konzils

M2 Karikatur Arbeitsdruck

M3 Arbeitsblatt “Arbeit 2005 – länger, härter, schneller”

M4 Zusammenfassendes Arbeitsblatt

M5 Gebet zu Stundenbeginn (2. Stunde)

M6 Arbeitsblatt (Möglichkeiten und Grenzen des Eigentums)

M7 Möglichkeiten und Grenzen des Eigentums

M8 Die fünf Sozialprinzipen der katholischen Soziallehre

M9 Gebet zu Stundenbeginn (3. Stunde)

M10 Folie erste und dritte Welt

M11 Wieviel Moral ist nötig? – Artikel von Wolfgang Ockenfels

M12 Arbeitsblatt Wie viel Moral ist in der Wirtschaft nötig?


Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

9G.4 Arbeiten müssen – arbeiten dürfen. Herausforderung für die katholische Soziallehre.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

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4.12.2020

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Unterrichtseinheit

Menschen & Welt

Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren ,Kommunizieren und Kooperieren ,Produzieren und Präsentieren

mittel

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