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Latiniculus

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Christologie - 11. Das Konzil von Nizäa 325 (homoousios | Homousie)

Veröffentlichung:21.12.2015

Die Christologie ist die Lehre vom Christus bzw. seit Jesus die Lehre von Jesus als dem Christus. Gerade nach Tod und Auferstehung Jesu stellte sich die Frage, wer denn dieser Jesus von Nazareth gewesen war. Nur ein Mensch? Oder gar Gott? Oder sogar beides? Und wenn er beides war, wie sollte man sich das vorstellen?

Die ersten Jahrhunderte der Geschichte des Christentums sind von diesen Fragen geprägt und in dieser Videoreihe will ich die christologischen Entwicklungen der Alten Kirche, d. h. der Antike, nachzeichnen.

Das Video zum Konzil von Nicäa behandelt einen entscheidenden Wendepunkt der frühen Christentumsgeschichte und erklärt die erste verbindliche dogmatische Klärung christologischer Fragen. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der Lehre des Arius, der Jesus Christus nicht als wahrhaft göttlich verstand, sondern als geschaffenes Wesen deutete. Das Medium erläutert zunächst die unterschiedlichen christologischen Strömungen des zweiten und dritten Jahrhunderts und zeigt, wie sich daraus Konflikte innerhalb der Kirche entwickelten. Anschließend wird dargestellt, warum Kaiser Konstantin das Konzil von Nicäa im Jahr 325 einberief und welche theologischen Gruppen dort aufeinandertrafen. Besonders ausführlich behandelt das Video die Entstehung des nicänischen Glaubensbekenntnisses und die zentralen Begriffe wie „wesensgleich mit dem Vater“, „gezeugt nicht geschaffen“ oder „wahrer Gott aus wahrem Gott“. Das Medium verdeutlicht anschaulich, wie die Kirche versuchte, die Göttlichkeit Jesu verbindlich zu formulieren und den christlichen Erlösungsglauben gegen den Arianismus zu verteidigen. Gleichzeitig zeigt das Video, dass die theologischen Auseinandersetzungen mit Nicäa keineswegs beendet waren, sondern sich auch danach weiter fortsetzten.

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Didaktisch eignet sich das Video besonders für die gymnasiale Oberstufe sowie für Unterrichtseinheiten zu Christologie, Kirchengeschichte, Dogmatik oder Trinitätslehre. Aufgrund der anspruchsvollen theologischen und historischen Inhalte empfiehlt sich eine schrittweise Erarbeitung zentraler Begriffe wie Wesensgleichheit, Arianismus, Konzil, Glaubensbekenntnis oder Erlösung. Besonders hilfreich sind Schaubilder und Tabellen, mit denen die Lernenden die unterschiedlichen christologischen Positionen und ihre theologischen Konsequenzen visualisieren können. Methodisch bietet sich arbeitsteilige Gruppenarbeit an, in der die Lernenden die Positionen der Arianer, Origenisten und Homoousianer vergleichen. Ebenso sinnvoll ist die Analyse zentraler Formulierungen des nicänischen Glaubensbekenntnisses. Die Lernenden können untersuchen, warum Begriffe wie „gezeugt nicht geschaffen“ oder „wesensgleich mit dem Vater“ so entscheidend für die christliche Glaubensentwicklung waren. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung theologischer Inhalte mit historischen Fragen nach Macht, Einheit und Religionspolitik im Römischen Reich. Darüber hinaus eröffnet das Video Gespräche über die Bedeutung von Glaubensbekenntnissen, die Rolle von Sprache in theologischen Debatten sowie das Verhältnis von Glaube und Philosophie. Das Medium fördert theologisches Urteilsvermögen und historisches Verstehen, da die Lernenden nachvollziehen können, wie zentrale christliche Glaubensaussagen in langen Konflikten und Diskussionen entstanden sind. Zudem eignet sich das Video sehr gut zur Vorbereitung auf Oberstufenthemen im Bereich Christologie und Kirchengeschichte und unterstützt die Fähigkeit, komplexe theologische Zusammenhänge fachsprachlich präzise darzustellen und kritisch zu reflektieren.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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