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Latiniculus

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Christologie - 7. Der Subordinatianismus der Apologeten im 2 Jhdt. (u. a. Justin der Märtyrer)

Veröffentlichung:21.12.2015

Die Christologie ist die Lehre vom Christus bzw. seit Jesus die Lehre von Jesus als dem Christus. Gerade nach Tod und Auferstehung Jesu stellte sich die Frage, wer denn dieser Jesus von Nazareth gewesen war. Nur ein Mensch? Oder gar Gott? Oder sogar beides? Und wenn er beides war, wie sollte man sich das vorstellen?

Die ersten Jahrhunderte der Geschichte des Christentums sind von diesen Fragen geprägt und in dieser Videoreihe will ich die christologischen Entwicklungen der Alten Kirche, d. h. der Antike, nachzeichnen.

Das Video zum Subordinatianismus und zur spekulativen Christologie führt in eine weitere wichtige Entwicklungsphase der frühen christlichen Theologie ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie christliche Theologen die Beziehung zwischen Gott Vater und Jesus Christus philosophisch erklären wollten. Das Medium erläutert zunächst die Grundlagen des Mittelplatonismus und zeigt, wie hellenistisch gebildete Denker ihre philosophischen Vorstellungen in die christliche Theologie einbrachten. Besonders hervorgehoben wird die Vorstellung eines transzendenten Gottes, der durch einen Mittler mit der Welt verbunden ist. Dieser Mittler wird als Logos verstanden, der die Welt erschafft und ordnet. Das Video erklärt anschaulich, wie christliche Apologeten wie Justin der Märtyrer versuchten, christlichen Glauben mit griechischer Philosophie zu verbinden. Dabei entsteht die Vorstellung, dass Christus als Logos zwar göttlich ist, aber dem Vater untergeordnet bleibt. Diese Denkweise wird als Subordinatianismus bezeichnet. Das Video zeigt damit wichtige Schritte auf dem Weg zur Entwicklung der christlichen Trinitäts und Christologielehre und macht deutlich, wie eng frühe Theologie mit philosophischen Denkmodellen verbunden war.

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Didaktisch eignet sich das Video besonders für die gymnasiale Oberstufe sowie für Unterrichtseinheiten zu Christologie, Trinitätslehre, Dogmatik oder Religionsphilosophie. Aufgrund der komplexen theologischen und philosophischen Inhalte empfiehlt sich eine strukturierte Erarbeitung zentraler Begriffe wie Logos, Transzendenz, Subordinatianismus, Mittelplatonismus oder Präexistenz. Besonders hilfreich sind Schaubilder oder Concept Maps, mit denen die Lernenden die Beziehung zwischen Gott Vater, Logos und Welt visualisieren können. Methodisch bietet sich arbeitsteilige Gruppenarbeit an, in der die Lernenden unterschiedliche Positionen der frühen Christologie vergleichen und die philosophischen Hintergründe herausarbeiten. Ebenso sinnvoll sind Tabellen zur Gegenüberstellung von orthodoxer Christologie und subordinatianischen Vorstellungen. Die Lernenden erkennen dabei, wie christliche Theologie antike philosophische Begriffe übernommen und weiterentwickelt hat. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, warum die frühe Kirche um das Verhältnis zwischen Vater und Sohn gerungen hat und welche Bedeutung diese Diskussionen für das heutige christliche Gottesverständnis besitzen. Darüber hinaus eröffnet das Video Gespräche über das Verhältnis von Glaube und Vernunft, Offenbarung und Philosophie oder Einheit und Vielfalt Gottes. Das Medium fördert theologisches Urteilsvermögen und historisches Verstehen, da die Lernenden nachvollziehen können, wie christliche Glaubensvorstellungen in intensiven theologischen Debatten entstanden sind. Zudem eignet sich das Video zur Vorbereitung auf Oberstufenthemen im Bereich Dogmatik und Christologie und unterstützt die Fähigkeit, komplexe theologische Zusammenhänge fachsprachlich präzise darzustellen und kritisch zu reflektieren.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.2 Der drei-einige Gott – das spezifisch christliche Gottesverständnis.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

11.2 / 7. Allgemeine Gottesidee, philosophischer Gottesbegriff und personales Gottesbild.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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