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Pater Richard Henkes

Pater Richard Henkes

Demütige Selbsterkenntnis bei Pater Richard Henkes

Veröffentlichung:14.8.2019

Dieses Video thematisiert das Lebenswerk und die Einstellung des Märtyrers Pater Richard Henkes gegenüber Gott. Die Demut steht dabei im Vordergrund. Dieses Jahrhundert ist geprägt vom Hochmut des Menschen, wie noch kein Jahrhundert es zuvor war. Diese Hochmut hat zu zwei Weltkriegen geführt und ein Ausmaß von Tod und Zerstörung hervorgebracht, das beispiellos ist in der Geschichte der Menschheit. Die Theologie von Pater Peter Henkes setzt dazu einen Kontrapunkt.

Das Video thematisiert die Tugend der Demut im Leben von Richard Henkes und zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus seinem Leben, wie diese Haltung sein Denken und Handeln geprägt hat. Ausgangspunkt ist die neutestamentliche Vorstellung von Demut als Anerkennung des eigenen Zustands vor Gott und als Bereitschaft zum Dienst am Mitmenschen. Das Video beschreibt, wie Richard Henkes eigene Fehler erkannte, um Verzeihung bat und offen über Sehnsucht, Schwäche und persönliche Gefühle sprach. Zugleich wird deutlich, wie sehr sein priesterliches Handeln von Solidarität und Hilfsbereitschaft bestimmt war. Besonders eindrücklich wird dies an seinem Einsatz im Konzentrationslager Dachau dargestellt, wo er Typhuskranke pflegte und schließlich selbst an der Krankheit starb. Dadurch wird Demut nicht nur als innere Haltung, sondern als konkrete christliche Lebensform sichtbar.

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Didaktisch eignet sich das Video besonders für den Einsatz in den Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und II im Themenbereich christliche Tugenden, Heilige und Vorbilder des Glaubens, Kirche im Nationalsozialismus sowie Nachfolge Jesu. Der Inhalt ermöglicht eine Verbindung von biografischem Lernen mit ethischer und theologischer Reflexion. Lernende können anhand der Lebensgeschichte von Richard Henkes nachvollziehen, wie christliche Werte unter schwierigen Bedingungen konkret gelebt werden können. Besonders geeignet ist das Medium für Unterrichtsgespräche über Demut, Solidarität, Nächstenliebe und Zivilcourage. Methodisch bietet sich zunächst eine arbeitsteilige Erschließung zentraler Text oder Videoabschnitte an. Anschließend können Lernende einzelne Situationen analysieren und den Tugendbegriff mit biblischen Aussagen vergleichen. Ebenso sinnvoll ist die Arbeit mit Zitaten oder biografischen Stationen, die in Gruppen interpretiert und präsentiert werden. Vertiefend kann die Frage diskutiert werden, welche Bedeutung Demut und selbstloses Handeln heute haben und wo Lernende Beispiele dafür in ihrem eigenen Alltag erkennen. Das Medium eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten für fächerübergreifendes Lernen mit Geschichte und Ethik, insbesondere im Blick auf das Leben im Konzentrationslager Dachau und den Widerstand aus christlicher Überzeugung. Durch die persönliche und emotionale Ebene der Lebensgeschichte werden Lernende angeregt, über Verantwortung, Mitmenschlichkeit und Glauben nachzudenken.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.4 Jesus nachfolgen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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