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Vera muss aus ihrer Heimat flüchten (6)

Der Krieg und ich | SWR Plus

Veröffentlichung:7.9.2019

Es ist das Jahr 1942: Vera kommt nach tagelanger Fahrt in einem Kinderheim in Kasachstan an. Alles ist fremd, die anderen Kinder scheinen so anders als sie. Vera fühlt sich einsam. Als sie die Chance erhält, in eine neue Familie aufgenommen zu werden, beneiden die anderen Kinder sie. Dabei fühlt es sich für Vera gar nicht richtig an, neue Eltern zu bekommen. Sie vermisst ihre Eltern und ihre Heimatstadt Stalingrad. Ihre neuen Freunde helfen ihr gegen das Heimweh.

Wie fühlt sich Krieg an? Und wie war es, im Zweiten Weltkrieg aufzuwachsen? Die achtteilige Serie "Der Krieg und ich" erzählt von Kindern und ihrem Leben im Krieg.

Das Video erzählt die Geschichte der zehnjährigen Vera, die während des Zweiten Weltkriegs aus der zerstörten Stadt Stalingrad fliehen muss. Auf ihrer Flucht verliert sie ihre Familie aus den Augen und kommt schließlich in ein Kinderheim weit entfernt von ihrer Heimat. Dort begegnet sie anderen Kindern, die ebenfalls Eltern, Geschwister oder ihr Zuhause verloren haben. Das Video zeigt eindrücklich die Folgen von Krieg, Flucht und Verlust aus der Perspektive von Kindern. Gleichzeitig thematisiert es Hoffnung, Freundschaft und die Sehnsucht nach Familie und Geborgenheit. Besonders bewegend ist Veras Hoffnung, ihre Mutter wiederzufinden, obwohl sie lange Zeit glaubt, allein zu sein. Das Medium vermittelt eindrucksvoll, wie Kinder unter Krieg, Gewalt und Trennung leiden und wie wichtig Hoffnung und menschlicher Zusammenhalt in solchen Situationen sind.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, da es zentrale Themen wie Verlust, Hoffnung, Angst, Vertrauen und menschliche Nähe behandelt. Die Lernenden können sich mit den Erfahrungen von Kindern im Krieg auseinandersetzen und nachvollziehen, welche Folgen Flucht und Trennung für Menschen haben. Das Video ermöglicht Gespräche über die Bedeutung von Familie, Heimat und Geborgenheit sowie über die Frage, wie Menschen mit Trauer und Unsicherheit umgehen. Methodisch bietet sich zunächst eine gemeinsame Sichtung ausgewählter Szenen oder der gesamten Folge an. Anschließend können die Lernenden ihre Eindrücke und Gefühle beschreiben und wichtige Situationen gemeinsam analysieren. Besonders geeignet sind Szenen über Veras Erinnerungen an ihre Familie, die Erfahrungen im Kinderheim oder die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Mutter. Kreative Methoden wie Tagebucheinträge, Rolleninterviews, Briefe aus der Perspektive der Figuren oder Standbilder fördern eine vertiefte emotionale Auseinandersetzung. Ebenso bietet sich die Verbindung mit biblischen Texten zu Hoffnung, Trost und Vertrauen an. Das Medium stärkt Empathie und historisches Bewusstsein und regt dazu an, über die Folgen von Krieg und Gewalt nachzudenken. Darüber hinaus können die Lernenden Bezüge zu heutigen Fluchterfahrungen herstellen und über Verantwortung, Frieden und Menschlichkeit diskutieren.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

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