Es ist das Jahr 1942: Vera kommt nach tagelanger Fahrt in einem Kinderheim in Kasachstan an. Alles ist fremd, die anderen Kinder scheinen so anders als sie. Vera fühlt sich einsam. Als sie die Chance erhält, in eine neue Familie aufgenommen zu werden, beneiden die anderen Kinder sie. Dabei fühlt es sich für Vera gar nicht richtig an, neue Eltern zu bekommen. Sie vermisst ihre Eltern und ihre Heimatstadt Stalingrad. Ihre neuen Freunde helfen ihr gegen das Heimweh.
Wie fühlt sich Krieg an? Und wie war es, im Zweiten Weltkrieg aufzuwachsen? Die achtteilige Serie "Der Krieg und ich" erzählt von Kindern und ihrem Leben im Krieg.
Das Video erzählt die Geschichte der zehnjährigen Vera, die während des Zweiten Weltkriegs aus der zerstörten Stadt Stalingrad fliehen muss. Auf ihrer Flucht verliert sie ihre Familie aus den Augen und kommt schließlich in ein Kinderheim weit entfernt von ihrer Heimat. Dort begegnet sie anderen Kindern, die ebenfalls Eltern, Geschwister oder ihr Zuhause verloren haben. Das Video zeigt eindrücklich die Folgen von Krieg, Flucht und Verlust aus der Perspektive von Kindern. Gleichzeitig thematisiert es Hoffnung, Freundschaft und die Sehnsucht nach Familie und Geborgenheit. Besonders bewegend ist Veras Hoffnung, ihre Mutter wiederzufinden, obwohl sie lange Zeit glaubt, allein zu sein. Das Medium vermittelt eindrucksvoll, wie Kinder unter Krieg, Gewalt und Trennung leiden und wie wichtig Hoffnung und menschlicher Zusammenhalt in solchen Situationen sind.