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Romek flieht aus dem Ghetto (5)

Der Krieg und ich | SWR Plus

Veröffentlichung:7.9.2019

Es ist das Jahr 1942: Die Nationalsozialisten haben in Polen sogenannte Ghettos errichtet. Der jüdische Junge Romek lebt mit seiner Familie in solch einem Ghetto. Es ist dort wie in einem riesigen Gefängnis. Eines Tages erfährt er, dass das Ghetto geräumt werden soll. Die Bewohner sollen in Lager gebracht und dort getötet werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt – Romek muss mit der Hilfe seines Freundes Schlomo für sich und seine Eltern einen Ausweg finden.

Wie fühlt sich Krieg an? Und wie war es, im Zweiten Weltkrieg aufzuwachsen? Die achtteilige Serie "Der Krieg und ich" erzählt von Kindern und ihrem Leben im Krieg.

Das Video erzählt die Geschichte des zehnjährigen jüdischen Jungen Romek im besetzten Polen während des Zweiten Weltkriegs. Romek lebt mit seiner Familie in einem von den Nationalsozialisten errichteten Getto, das von Hunger, Angst und ständiger Bedrohung geprägt ist. Gemeinsam mit seinem Freund Shlomo schmuggelt er Lebensmittel und Gegenstände aus dem Getto, um das Überleben seiner Familie zu sichern. Gleichzeitig wird deutlich, wie die Nationalsozialisten jüdische Menschen entrechten, ausgrenzen und systematisch verfolgen. Das Video zeigt eindrücklich die Unsicherheit der Menschen im Getto und ihre Angst vor den sogenannten Arbeitslagern, hinter denen sich die Vernichtungslager verbergen. Besonders bewegend ist die Darstellung von Freundschaft, Hoffnung und dem Mut einzelner Menschen, jüdischen Kindern zu helfen und sie zu verstecken. Das Medium vermittelt die Schrecken der nationalsozialistischen Verfolgung aus der Perspektive von Kindern und macht die Folgen von Ausgrenzung und Menschenhass nachvollziehbar.

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Das Video eignet sich in besonderer Weise für den Religionsunterricht der Sekundarstufe, da es zentrale Themen wie Menschenwürde, Ausgrenzung, Hoffnung und Verantwortung behandelt. Die Lernenden erhalten einen emotionalen Zugang zur Geschichte des Holocaust und können nachvollziehen, wie Kinder unter Verfolgung, Angst und Verlust leiden mussten. Besonders geeignet ist das Medium zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus und menschenverachtenden Ideologien. Methodisch bietet sich zunächst eine gemeinsame Sichtung ausgewählter Szenen oder der gesamten Folge an. Anschließend können die Lernenden über die Erfahrungen und Gefühle der Figuren sprechen und Fragen nach Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Verantwortung diskutieren. Die Beziehung zwischen Romek und Shlomo eröffnet Möglichkeiten, über Freundschaft und Zusammenhalt in schwierigen Zeiten nachzudenken. Ebenso können die Lernenden über die Bedeutung von Hoffnung und Vertrauen sprechen. Kreative Methoden wie Tagebucheinträge, Rolleninterviews, Standbilder oder Perspektivwechsel ermöglichen eine vertiefte emotionale Auseinandersetzung. Darüber hinaus bietet sich die Verbindung mit biblischen Texten über Menschenwürde, Schutz von Schwächeren und Nächstenliebe an. Das Medium fördert historisches Lernen, Empathie und die Fähigkeit der Lernenden, Vorurteile, Ausgrenzung und Hass kritisch zu hinterfragen. Gleichzeitig macht es deutlich, wie wichtig Menschlichkeit und Solidarität auch in Zeiten großer Gefahr sind.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

Video

Standard Lizenz auf You Tube

10.3.2022

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