Didaktisch eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zur Auferstehung, zur Entstehung des Christentums und zur Frage nach Glauben und Zweifel. Lernende können erkennen, dass Skepsis gegenüber der Auferstehung kein modernes Phänomen ist, sondern bereits in den Evangelien selbst dargestellt wird. Methodisch bietet sich ein Vergleich verschiedener Auferstehungserzählungen an. Lernende können Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Evangelientexte untersuchen und dabei die Perspektiven der jeweiligen Autoren herausarbeiten. Besonders sinnvoll ist eine arbeitsteilige Analyse der Erscheinungsberichte, etwa von Maria Magdalena, Thomas, den Emmausjüngern oder Paulus. Dabei sollte deutlich werden, welche Bedeutung die Begegnungen mit dem Auferstandenen für die Entwicklung der frühen Kirche hatten. Ebenso kann die Frage behandelt werden, welche historischen und theologischen Argumente für oder gegen die Auferstehung angeführt werden. Das Medium eröffnet dadurch Möglichkeiten zur Förderung theologischer Urteilskompetenz und historischer Reflexion. Eine vertiefende Unterrichtsphase könnte sich mit den alttestamentlichen Bezügen beschäftigen, insbesondere mit Hosea 6 und dem Zeichen des Jona. Lernende können untersuchen, wie neutestamentliche Texte ältere Schriftstellen neu deuten und welche Rolle diese Deutungen für den Glauben der ersten Christen spielten. Das Video eignet sich außerdem für Diskussionen über Hoffnung, Leben nach dem Tod, Glaubwürdigkeit religiöser Zeugnisse und die Bedeutung von Auferstehung für heutige Menschen. Methodisch können Bibelarbeit, Gruppenarbeit, Diskussionen, kreative Schreibaufgaben oder ein Vergleich historischer und theologischer Perspektiven eingesetzt werden.