In Episode 5 haben wir das Markusevangelium besprochen. Hier machen wir nahtlos weiter mit den restlichen Evangelien. Wer eine Auffrischung braucht, was wir hier eigentlich unternehmen, sieht sich am besten einfach nochmal den Beginn der letzten Folge an.
Das Video beschäftigt sich mit der Frage nach der Autorenschaft der vier Evangelien und stellt dabei sowohl interne Evidenz aus den biblischen Texten als auch externe Evidenz aus frühchristlichen Quellen vor. Im Mittelpunkt stehen die Evangelien nach Matthäus, Lukas und Johannes. Das Medium erläutert, welche Hinweise die Texte selbst über ihre Verfasser geben und wie Kirchenväter wie Irenäus, Clemens von Alexandrien oder Origenes die Entstehung der Evangelien beurteilen. Dabei wird erklärt, warum Matthäus trotz der Nutzung des Markusevangeliums als Augenzeuge gelten kann, welche Rolle Lukas als Begleiter des Paulus spielte und weshalb das Johannesevangelium traditionell dem Apostel Johannes zugeschrieben wird. Das Video verbindet historische Hintergründe mit theologischen Fragestellungen und führt zugleich in Themen wie synoptisches Problem, frühe Kirche, apostolische Autorenschaft und Datierung der Evangelien ein. Abschließend wird auf die kommende Diskussion über apokryphe Evangelien hingewiesen.