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PhiloGramm

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Kant: Synthetische Urteile a priori

Veröffentlichung:22.12.2021

Das Video erläutert anschaulich die Erkenntnistheorie von Immanuel Kant und führt schrittweise in die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Urteilen sowie zwischen Urteilen a priori und a posteriori ein. Ausgangspunkt ist die Frage „Was kann ich wissen?“, die als Grundfrage der Philosophie dargestellt wird. Anhand vieler leicht verständlicher Beispiele wird erklärt, wie Urteile aufgebaut sind und wie Kant Wissen begründet. Besonders hilfreich ist die Gegenüberstellung verschiedener Urteilsformen in einer übersichtlichen Vierfeldertafel. Im weiteren Verlauf werden die theoretischen Inhalte durch ein Quiz mit konkreten Aussagen vertieft, sodass Lernende die philosophischen Kategorien selbst anwenden können. Abschließend werden zentrale Kritikpunkte an Kants Theorie sowie die Position des Empirismus dargestellt. Das Medium verbindet philosophische Fachsprache mit alltagsnahen Beispielen und eignet sich daher gut für eine erste Begegnung mit der Erkenntnistheorie.

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Didaktisch bietet das Video zahlreiche Möglichkeiten für einen kompetenzorientierten Religions und Philosophieunterricht in der Sekundarstufe. Die klare Sprache und die vielen Beispiele erleichtern den Zugang zu abstrakten philosophischen Begriffen und fördern das analytische Denken der Lernenden. Besonders sinnvoll ist der Einsatz im Unterricht zur Einführung in die Erkenntnistheorie, zur Vernunftkritik der Aufklärung oder zur Frage nach den Grenzen menschlicher Erkenntnis. Methodisch kann das Video zunächst als gemeinsamer Impuls genutzt werden. Anschließend können Lernende einzelne Aussagen den verschiedenen Urteilsformen zuordnen und ihre Entscheidungen begründen. Die im Video enthaltenen Quizfragen eignen sich sehr gut für Partnerarbeit oder Gruppenarbeit. Ebenso bietet sich eine Arbeit mit Begriffskarten an, bei der Subjekt und Prädikat verschiedener Aussagen analysiert werden. Für leistungsstärkere Lernende kann eine vertiefende Diskussion über die Möglichkeit synthetischer Urteile a priori durchgeführt werden. Im Religionsunterricht lassen sich zudem Bezüge zur Frage nach Glauben, Vernunft und Wahrheit herstellen. Die Lernenden können diskutieren, ob religiöse Aussagen eher empirisch überprüfbar oder vernunftgeleitet sind. Auch ein Vergleich zwischen philosophischer Erkenntnis und religiösem Glauben eröffnet weiterführende Gesprächsanlässe. Das Medium fördert Argumentationsfähigkeit, Begriffsbildung, Reflexionskompetenz und die Fähigkeit, philosophische Positionen kritisch zu hinterfragen.

Hessen

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Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 2. Glückssuche und Sinngebung als Aufgabe und Ziel des Lebens.

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