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Die Ukraine – ein Land zwischen West und Ost

Veröffentlichung:1.1.2015

Dieses Heft bietet auf 24 Seiten Artikel zu den Grundlagen des Ukrainekonflikts bis zum Jahr 2015 an. Die Inhalte sind auch 2022 aktuell, da sie die Argumente der Konfliktparteien vorstellen. Die Artikel können als Material in Gruppenarbeit oder für Referate vergeben werden. Die Inhalte reichen bis in das 14. Jahrhundert zurück und beschreiben die historischen Beziehungen zwischen Russen in der Ukraine und den Russen in Russland. Auch die Kosackenaufstände gegen die Vorherrschaft Moskaus im Mittelalter werden dargestellt. Die Darstellungen setzen sich über die ukrainische Nationalbewegung und die Hungersnot während der Zeit der kommunistischen Revolution fort. Die Kollaboration einiger Ukrainer mit den Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg resultierte auch aus diesem Zusammenhang. Die letzten Artikel stellen die Ereignisse im 21. Jahrhundert vor. Auch die Gesellschaftsstruktur mit Religion und Wirtschaft wird thematisiert.   

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Das Heft eignet sich besonders für den Religionsunterricht, den Geschichtsunterricht sowie den Politikunterricht in der Sekundarstufe. Lernende erhalten die Möglichkeit, historische Entwicklungen mit aktuellen politischen Konflikten zu verbinden und Fragen von Identität, Nation, Religion und kultureller Prägung zu reflektieren. Im Unterricht kann das Material zur Einführung in die Geschichte Osteuropas oder zur Analyse gegenwärtiger Konflikte eingesetzt werden. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit Karten, historischen Bildern und Quellentexten, die im Heft enthalten sind. Lernende können arbeitsteilig einzelne Epochen oder Regionen der Ukraine untersuchen und ihre Ergebnisse präsentieren. Ebenso bietet sich ein Vergleich zwischen orthodoxer, katholischer und griechisch katholischer Tradition an, um religiöse Vielfalt und historische Konfliktlinien sichtbar zu machen. Diskussionsanlässe entstehen insbesondere bei Fragen nach nationaler Identität, Erinnerungskultur und dem Verhältnis von Religion und Politik. Methodisch eignet sich das Medium für Gruppenarbeit, Stationenlernen, Quellenanalyse, Partnergespräche sowie Projektarbeit. Auch ein fächerübergreifender Einsatz mit Geschichte, Politik oder Ethik ist sehr gut möglich. Die zahlreichen historischen Beispiele fördern Perspektivwechsel und historisches Denken. Gleichzeitig können Lernende die Bedeutung von Sprache, Religion und Kultur für gesellschaftliche Entwicklungen erkennen. Das Medium unterstützt damit die politische Urteilsbildung sowie interkulturelles Lernen und sensibilisiert für Konflikte in Europa.

Rheinland-Pfalz

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13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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