Das Heft eignet sich besonders für den Religionsunterricht, den Geschichtsunterricht sowie den Politikunterricht in der Sekundarstufe. Lernende erhalten die Möglichkeit, historische Entwicklungen mit aktuellen politischen Konflikten zu verbinden und Fragen von Identität, Nation, Religion und kultureller Prägung zu reflektieren. Im Unterricht kann das Material zur Einführung in die Geschichte Osteuropas oder zur Analyse gegenwärtiger Konflikte eingesetzt werden. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit Karten, historischen Bildern und Quellentexten, die im Heft enthalten sind. Lernende können arbeitsteilig einzelne Epochen oder Regionen der Ukraine untersuchen und ihre Ergebnisse präsentieren. Ebenso bietet sich ein Vergleich zwischen orthodoxer, katholischer und griechisch katholischer Tradition an, um religiöse Vielfalt und historische Konfliktlinien sichtbar zu machen. Diskussionsanlässe entstehen insbesondere bei Fragen nach nationaler Identität, Erinnerungskultur und dem Verhältnis von Religion und Politik. Methodisch eignet sich das Medium für Gruppenarbeit, Stationenlernen, Quellenanalyse, Partnergespräche sowie Projektarbeit. Auch ein fächerübergreifender Einsatz mit Geschichte, Politik oder Ethik ist sehr gut möglich. Die zahlreichen historischen Beispiele fördern Perspektivwechsel und historisches Denken. Gleichzeitig können Lernende die Bedeutung von Sprache, Religion und Kultur für gesellschaftliche Entwicklungen erkennen. Das Medium unterstützt damit die politische Urteilsbildung sowie interkulturelles Lernen und sensibilisiert für Konflikte in Europa.