Der Einstieg gelingt über eine Videoanalyse einer Kritik von Merkel an Putin. Über dieses Video werden die grundlegenden Hintergründe zum Konflikt über Impulsfragen entwickelt. Dabei steht die Perspektive der NATO mit ihrer Anklage zum Völkerrechtsbruch durch Russland im Vordergrund.
Im nächsten Schritt werden in drei Gruppen Texte erarbeitet. Dabei werden Strategien und Perspektiven von NATO und Russland entwickelt. Die Perspektive Russlands wird durch einen Artikel mit einer Rede Gorbatschows entwickelt. Er kritisiert die NATO-Osterweiterung bis zu den Grenzen Russlands. Ein Zeitartikel stellt die Ablehnung von Krieg durch EU und NATO da. Ein dritter Text im Material analysiert die UN-Charta und die Artikel zur Souveränität der Nation.
Dadurch wird das russische Verhalten mit Besetzung der Krim als Bruch des Völkerrechts erkannt. Alle drei werden zudem mit Der Argumentation von Merkels Russlandrede verglichen. Dort wird dei Gefahr eines neuen kalten Krieges postuliert, der alles Erreichte zunichte macht.
Abschließend werden die Perspektiven der beiden Konfliktparteien zusammengefasst. Eine eigene Meinung zur russischen Politik wird entwickelt. Diese kann zudem mit den Entwicklungen aus 2022 verglichen werden. Hier wäre es möglich, sowohl die These einer Expansion durch Russland in weitere Teile der Ukraine zu vertreten. Es wäre auch möglich zu argumentieren, dass Putin versucht, die Geschichte rückgängig zu machen und zum Status quo von 1990 zurückzukehren.