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Y-Kollektiv

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Spielsucht - Das Geschäft der Spielotheken

Veröffentlichung:12.1.2017

Das Video beschäftigt sich mit der Welt der Spielhallen und den Mechanismen von Glücksspielsucht. Die Reportage begleitet Menschen, die regelmäßig an Spielautomaten spielen, hohe Geldsummen verlieren und dennoch weiterspielen. Dabei wird deutlich, wie stark Hoffnung auf Gewinn, Gruppendynamik und psychologische Mechanismen das Verhalten beeinflussen. Neben Eindrücken aus Spielhallen kommen ehemalige Spielsüchtige zu Wort, die über ihre Erfahrungen, Verluste und die Schwierigkeit sprechen, sich aus der Abhängigkeit zu lösen. Das Medium zeigt eindrücklich die sozialen, finanziellen und psychischen Folgen von Glücksspielsucht und wirft Fragen nach Verantwortung, Freiheit und Schutz von Menschen auf. Gleichzeitig wird sichtbar, wie leicht Menschen in Suchtmuster geraten können und wie schwer es ist, diese wieder zu durchbrechen.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenbereiche Freiheit, Verantwortung, Sucht, Menschenwürde und gelingendes Leben. Die lebensnahen Szenen ermöglichen Lernenden einen direkten Zugang zu Fragen von Versuchung, Selbstkontrolle und gesellschaftlicher Verantwortung. Methodisch bietet sich zunächst eine gemeinsame Reflexion über Konsumverhalten, Risikoverhalten und persönliche Erfahrungen mit Glücksspielen oder digitalen Belohnungssystemen an. Anschließend können ausgewählte Filmsequenzen analysiert werden, etwa Szenen zu Gewinnmomenten, Verlusten oder Aussagen ehemaliger Spielsüchtiger. Lernende können dabei untersuchen, welche Gefühle, Hoffnungen und Denkweisen das Spielen beeinflussen. Besonders geeignet sind Gesprächsphasen in Kleingruppen, Rollenspiele oder Diskussionen über die Frage, wo Freiheit endet und Abhängigkeit beginnt. Ebenso können ethische Fragestellungen bearbeitet werden, beispielsweise nach Verantwortung von Spielhallenbetreibern, Werbung oder staatlichen Regelungen zum Spielerschutz. Der Religionsunterricht kann Verbindungen zu christlichen Vorstellungen von Verantwortung für das eigene Leben, Maßhalten und Schutz gefährdeter Menschen herstellen. Auch Fragen nach Sinnsuche, Glück und erfülltem Leben lassen sich thematisieren. Kreative Methoden wie das Schreiben eines inneren Monologs eines Spielsüchtigen, das Entwickeln einer Präventionskampagne oder das Gestalten von Beratungsangeboten fördern die aktive Auseinandersetzung. Wichtig ist eine sensible Gesprächsführung, da einzelne Lernende persönliche Erfahrungen mit Sucht oder finanziellen Problemen im familiären Umfeld haben können.

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Wofür es sich zu leben lohnt.

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